
In einem Telefonat am Abend des 22. Januar teilte Präsident Luiz Inácio Lula da Silva dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping mit, dass Brasilien die Visapflicht für Kurzaufenthalte für Inhaber gewöhnlicher chinesischer Reisepässe aufheben wird. Eine am 23. Januar veröffentlichte Präsidentenmitteilung bestätigt, dass die Befreiung Geschäftsreisen, Tourismus, Familienbesuche, akademische Austausche und Transitaufenthalte von bis zu 30 Tagen pro Einreise umfasst, mit einer maximalen Aufenthaltsdauer von 90 Tagen innerhalb von 12 Monaten. China hatte im Juni 2025 einseitig identische Privilegien für Brasilianer eingeführt und seine Regelung kürzlich bis Dezember 2026 verlängert; die Entscheidung Brasílias schafft nun volle Gegenseitigkeit.
Hintergrund: Seit 2019 verfolgt Brasilien selektive visafreie Abkommen, um Handel, Investitionen und Incoming-Tourismus zu fördern, wobei die meisten bisherigen Vereinbarungen Partner aus der OECD wie die EU, die USA, Kanada und Japan betrafen. Chinesische Besucher stellen derzeit den größten Fernreisemarkt Brasiliens außerhalb Nordamerikas und Europas dar, und chinesische Unternehmen sind bedeutende Investoren in brasilianische Energie-, Agrar-, Telekommunikations- und Logistikprojekte.
Praktische Auswirkungen: Mobility-Manager können mit einer schnelleren Entsendung chinesischer Techniker, Führungskräfte und Projektteams rechnen, die nun für Kurzaufträge ohne vorheriges Geschäftsvisum (VIVIS) nach Brasilien einreisen können. Für Aufenthalte über 90 Tage oder Tätigkeiten außerhalb der Besucherkategorie empfehlen Einwanderungsberater weiterhin die Beantragung einer Arbeitserlaubnis. Fluggesellschaften und Reiseabteilungen sollten Buchungsplattformen und Reiserichtlinien entsprechend anpassen; chinesische Staatsbürger müssen einen Nachweis über die Weiterreise, ausreichende finanzielle Mittel und gegebenenfalls eine Gelbfieberimpfung vorlegen.
Die Maßnahme signalisiert zudem eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Brasilien und China in den Bereichen Infrastruktur, Technologie und „Grenzwissen“, Themen, die die beiden Staatschefs im Gespräch hervorhoben. Analysten sehen die Befreiung als weiteren Schritt hin zu einem seit langem diskutierten Fast-Track-Korridor für Geschäftsreisende innerhalb von BRICS+, der langfristig bevorzugte Einwanderungsverfahren an den Flughäfen São Paulo-Guarulhos und wichtigen chinesischen Drehkreuzen umfassen könnte.
Für multinationale Unternehmen liegt der unmittelbare Vorteil in verkürzten Vorlaufzeiten und geringeren Verwaltungskosten bei Reisen aus China, während Relocation-Dienstleister Marketingmaterialien vorbereiten sollten, die die vereinfachten Einreisebestimmungen Brasiliens für potenzielle Entsandte aus der Volksrepublik China hervorheben.
Hintergrund: Seit 2019 verfolgt Brasilien selektive visafreie Abkommen, um Handel, Investitionen und Incoming-Tourismus zu fördern, wobei die meisten bisherigen Vereinbarungen Partner aus der OECD wie die EU, die USA, Kanada und Japan betrafen. Chinesische Besucher stellen derzeit den größten Fernreisemarkt Brasiliens außerhalb Nordamerikas und Europas dar, und chinesische Unternehmen sind bedeutende Investoren in brasilianische Energie-, Agrar-, Telekommunikations- und Logistikprojekte.
Praktische Auswirkungen: Mobility-Manager können mit einer schnelleren Entsendung chinesischer Techniker, Führungskräfte und Projektteams rechnen, die nun für Kurzaufträge ohne vorheriges Geschäftsvisum (VIVIS) nach Brasilien einreisen können. Für Aufenthalte über 90 Tage oder Tätigkeiten außerhalb der Besucherkategorie empfehlen Einwanderungsberater weiterhin die Beantragung einer Arbeitserlaubnis. Fluggesellschaften und Reiseabteilungen sollten Buchungsplattformen und Reiserichtlinien entsprechend anpassen; chinesische Staatsbürger müssen einen Nachweis über die Weiterreise, ausreichende finanzielle Mittel und gegebenenfalls eine Gelbfieberimpfung vorlegen.
Die Maßnahme signalisiert zudem eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Brasilien und China in den Bereichen Infrastruktur, Technologie und „Grenzwissen“, Themen, die die beiden Staatschefs im Gespräch hervorhoben. Analysten sehen die Befreiung als weiteren Schritt hin zu einem seit langem diskutierten Fast-Track-Korridor für Geschäftsreisende innerhalb von BRICS+, der langfristig bevorzugte Einwanderungsverfahren an den Flughäfen São Paulo-Guarulhos und wichtigen chinesischen Drehkreuzen umfassen könnte.
Für multinationale Unternehmen liegt der unmittelbare Vorteil in verkürzten Vorlaufzeiten und geringeren Verwaltungskosten bei Reisen aus China, während Relocation-Dienstleister Marketingmaterialien vorbereiten sollten, die die vereinfachten Einreisebestimmungen Brasiliens für potenzielle Entsandte aus der Volksrepublik China hervorheben.
Quelle: Bem Paraná / Agência Brasil