
Das US-Außenministerium hat mit Wirkung zum 21. Januar um 00:01 Uhr ET eine sofortige und unbefristete Aussetzung der Ausstellung von Einwanderungsvisa (IV) für Staatsbürger aus 75 Ländern – darunter Brasilien – angeordnet. Ein Rundschreiben an alle US-Konsulate weist die Beamten an, weiterhin Interviews durchzuführen und Dokumente anzunehmen, jedoch die Visa-Aufkleber zurückzuhalten, bis eine umfassende Überprüfung der Regeln zur Prüfung der öffentlichen Belastung abgeschlossen ist. Touristenvisa (B-1/B-2), Studenten-, Austausch- und temporäre Arbeitsvisa sind davon nicht betroffen.
Brasilien belegte 2023 den zehnten Platz unter den Herkunftsländern neuer rechtmäßiger ständiger US-Residenten mit über 28.000 Green-Card-Zulassungen. Der plötzliche Stopp trifft daher Tausende von Antragstellern in den Kategorien Familie, Beschäftigung und Investition sowie Unternehmensmobilitätsprogramme, die auf die EB-1-, EB-2 NIW- und EB-5-Kategorien für Schlüsselkräfte angewiesen sind. Antragsteller in São Paulo, Rio de Janeiro und Brasília berichteten, dass sie diese Woche zu geplanten Interviews erschienen, jedoch mitgeteilt bekamen, dass ihre Fälle zwar „zur Ausstellung bereit“ seien, aber nicht abgeschlossen werden können.
Konsularbeamte geben an, dass die Überprüfung „mehrere Wochen bis mehrere Monate“ dauern könnte, weshalb Einwanderungsanwälte brasilianischen Arbeitgebern empfehlen, vorübergehend L-1-Intrakonzerngenehmigungen, H-1B-Ausnahmen vom Kontingent oder E-2-Vertragsinvestorenmodelle zu prüfen. Brasilianer mit doppelter Staatsbürgerschaft eines nicht betroffenen Landes können die Aussetzung umgehen, indem sie mit ihrem alternativen Pass beantragen.
Das Außenministerium beruft sich auf eine Anordnung der Trump-Administration, die sicherstellen soll, dass Einwanderer keine finanzielle Belastung für US-Steuerzahler darstellen. Kritiker bemängeln, dass die Aussetzung vor allem Fachkräfte aus der Mittelschicht unverhältnismäßig trifft und langjährige gesetzliche Schutzbestimmungen verletzt. Das brasilianische Außenministerium hat über diplomatische Kanäle um Klarstellung gebeten, bislang jedoch keine Vergeltungsmaßnahmen angekündigt.
Auswirkungen auf die Mobilität: Unternehmen sollten mit längeren Vorlaufzeiten rechnen, US-Einsatztermine neu bewerten und Remote-Arbeitsoptionen in Betracht ziehen. Personalabteilungen müssen zudem die Unsicherheit der Mitarbeiter managen; einige Kandidaten erwägen als Alternative Jobangebote in Kanada und der EU.
Reisetipp zur Einhaltung der Vorschriften: Brasilianer mit vor dem 21. Januar ausgestellten gültigen Einwanderungsvisa können weiterhin in die USA einreisen, sollten jedoch zusätzliche Nachweise zur finanziellen Eigenständigkeit mitführen, um verstärkte Kontrollen an den Einreisestellen zu erleichtern.
Brasilien belegte 2023 den zehnten Platz unter den Herkunftsländern neuer rechtmäßiger ständiger US-Residenten mit über 28.000 Green-Card-Zulassungen. Der plötzliche Stopp trifft daher Tausende von Antragstellern in den Kategorien Familie, Beschäftigung und Investition sowie Unternehmensmobilitätsprogramme, die auf die EB-1-, EB-2 NIW- und EB-5-Kategorien für Schlüsselkräfte angewiesen sind. Antragsteller in São Paulo, Rio de Janeiro und Brasília berichteten, dass sie diese Woche zu geplanten Interviews erschienen, jedoch mitgeteilt bekamen, dass ihre Fälle zwar „zur Ausstellung bereit“ seien, aber nicht abgeschlossen werden können.
Konsularbeamte geben an, dass die Überprüfung „mehrere Wochen bis mehrere Monate“ dauern könnte, weshalb Einwanderungsanwälte brasilianischen Arbeitgebern empfehlen, vorübergehend L-1-Intrakonzerngenehmigungen, H-1B-Ausnahmen vom Kontingent oder E-2-Vertragsinvestorenmodelle zu prüfen. Brasilianer mit doppelter Staatsbürgerschaft eines nicht betroffenen Landes können die Aussetzung umgehen, indem sie mit ihrem alternativen Pass beantragen.
Das Außenministerium beruft sich auf eine Anordnung der Trump-Administration, die sicherstellen soll, dass Einwanderer keine finanzielle Belastung für US-Steuerzahler darstellen. Kritiker bemängeln, dass die Aussetzung vor allem Fachkräfte aus der Mittelschicht unverhältnismäßig trifft und langjährige gesetzliche Schutzbestimmungen verletzt. Das brasilianische Außenministerium hat über diplomatische Kanäle um Klarstellung gebeten, bislang jedoch keine Vergeltungsmaßnahmen angekündigt.
Auswirkungen auf die Mobilität: Unternehmen sollten mit längeren Vorlaufzeiten rechnen, US-Einsatztermine neu bewerten und Remote-Arbeitsoptionen in Betracht ziehen. Personalabteilungen müssen zudem die Unsicherheit der Mitarbeiter managen; einige Kandidaten erwägen als Alternative Jobangebote in Kanada und der EU.
Reisetipp zur Einhaltung der Vorschriften: Brasilianer mit vor dem 21. Januar ausgestellten gültigen Einwanderungsvisa können weiterhin in die USA einreisen, sollten jedoch zusätzliche Nachweise zur finanziellen Eigenständigkeit mitführen, um verstärkte Kontrollen an den Einreisestellen zu erleichtern.
Quelle: O Presente