
Ein neuer Bericht des Think-Tanks Funcas zeichnet das bislang detaillierteste Bild der undokumentierten Bevölkerung Spaniens und der Wege, auf denen sie ins Land kommen. Die Forscher schätzen, dass etwa 840.000 Menschen – achtmal so viele wie 2017 – derzeit ohne legalen Status in Spanien leben. Entgegen der weit verbreiteten Annahme kamen die meisten nicht mit kleinen Booten, sondern reisten mit Kurzzeitvisa per Flugzeug ein und blieben anschließend über die erlaubte Aufenthaltsdauer hinaus. An der Spitze der Herkunftsländer stehen Kolumbien, Peru und Honduras.
Wichtigste Erkenntnisse
• Die irreguläre Migration wächst jährlich um rund 90.000 Personen und könnte bis 2027 auf 852.000 steigen, falls keine politischen Änderungen erfolgen.
• Nur 20 % kamen über die gefährlichen Routen im Atlantik oder Mittelmeer; 64 % reisten legal ein und überschritten anschließend die Aufenthaltsdauer.
• Madrid, Katalonien und Valencia beherbergen zwei Drittel der undokumentierten Bevölkerung, was die Nachfrage am Arbeitsmarkt widerspiegelt.
Politischer Kontext
Die Studie wurde zeitgleich mit dem neuen Regularisierungsdekret der Regierung veröffentlicht. Funcas argumentiert, dass die bestehenden „Arraigo“-Verfahren (Verwurzelung) zu langsam und restriktiv seien, was zum starken Anstieg der irregulären Bevölkerung geführt habe. Die Autoren empfehlen, die einmalige Amnestie mit strukturellen Reformen zu verbinden, die die Wege zu Arbeitserlaubnissen beschleunigen und die Ausreisekontrollen an Flughäfen modernisieren.
Auswirkungen für Unternehmen
Für Mobility-Teams in Unternehmen unterstreichen die Daten die Bedeutung, das Risiko von Visaüberschreitungen bei Kurzzeitbesuchern zu überwachen und rechtzeitige Umwandlungen in Aufenthaltstitel für Projektmitarbeiter sicherzustellen. Fluggesellschaften und Abteilungen für Reiserisiken sollten mit strengeren Dokumentenkontrollen an den Boarding-Gates rechnen, sobald Spanien 2026 das EU-Einreise-/Ausreisesystem einführt.
Ausblick
Die demografischen Prognosen im Bericht untermauern das Argument der Regierung, dass die Regularisierung der bestehenden Bewohner zur fiskalischen Nachhaltigkeit und zur Flexibilität des Arbeitsmarktes beiträgt – insbesondere in Branchen, die auf lateinamerikanische Fachkräfte angewiesen sind.
Wichtigste Erkenntnisse
• Die irreguläre Migration wächst jährlich um rund 90.000 Personen und könnte bis 2027 auf 852.000 steigen, falls keine politischen Änderungen erfolgen.
• Nur 20 % kamen über die gefährlichen Routen im Atlantik oder Mittelmeer; 64 % reisten legal ein und überschritten anschließend die Aufenthaltsdauer.
• Madrid, Katalonien und Valencia beherbergen zwei Drittel der undokumentierten Bevölkerung, was die Nachfrage am Arbeitsmarkt widerspiegelt.
Politischer Kontext
Die Studie wurde zeitgleich mit dem neuen Regularisierungsdekret der Regierung veröffentlicht. Funcas argumentiert, dass die bestehenden „Arraigo“-Verfahren (Verwurzelung) zu langsam und restriktiv seien, was zum starken Anstieg der irregulären Bevölkerung geführt habe. Die Autoren empfehlen, die einmalige Amnestie mit strukturellen Reformen zu verbinden, die die Wege zu Arbeitserlaubnissen beschleunigen und die Ausreisekontrollen an Flughäfen modernisieren.
Auswirkungen für Unternehmen
Für Mobility-Teams in Unternehmen unterstreichen die Daten die Bedeutung, das Risiko von Visaüberschreitungen bei Kurzzeitbesuchern zu überwachen und rechtzeitige Umwandlungen in Aufenthaltstitel für Projektmitarbeiter sicherzustellen. Fluggesellschaften und Abteilungen für Reiserisiken sollten mit strengeren Dokumentenkontrollen an den Boarding-Gates rechnen, sobald Spanien 2026 das EU-Einreise-/Ausreisesystem einführt.
Ausblick
Die demografischen Prognosen im Bericht untermauern das Argument der Regierung, dass die Regularisierung der bestehenden Bewohner zur fiskalischen Nachhaltigkeit und zur Flexibilität des Arbeitsmarktes beiträgt – insbesondere in Branchen, die auf lateinamerikanische Fachkräfte angewiesen sind.
Quelle: El País
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