
Zypern war diese Woche Gastgeber des ersten hochrangigen Treffens der EU-Justiz- und Innenminister (JHA) im Jahr 2026, eines zweitägigen informellen Rates, der die Migrationsprioritäten der Insel unter ein beispielloses Brüsseler Brennglas stellte.
Innenkommissar Magnus Brunner betonte gegenüber den Delegierten, dass der Erfolg des kürzlich vereinbarten EU-Pakts für Migration und Asyl von „effektiven, würdevollen Rückführungen“ abhängt. Er stellte Gesetzesvorschläge zur Digitalisierung der Rückführungsverfahren und zur Erweiterung des Mandats von Frontex vor – Bereiche, in denen Zypern nach Rekordzahlen an maritimen Ankünften aus dem Libanon und Syrien intensiv Lobbyarbeit geleistet hat.
Der zyprische stellvertretende Minister Nicholas Ioannides nutzte das Treffen, um einen Rückgang der sogenannten „sekundären Bewegungen“ – Asylsuchende, die Zypern in Richtung anderer EU-Staaten verlassen – um 23 % zu präsentieren. Er führte diesen Rückgang auf neue biometrische E-Gates an den Flughäfen Larnaka und Paphos sowie verstärkte Patrouillen an der Grünen Linie zurück. Er bekräftigte, dass die Republik technisch bereit sei, 2026 dem Schengen-Raum beizutreten, und forderte die Kollegen auf, nach Abschluss der Bewertungen im Laufe dieses Jahres „politische Unterstützung“ zu gewähren.
Strategisch positioniert sich der Gipfel Zypern als Testfeld für die Rückführungsstrategie der EU: Frontex-Beamte begleiten bereits Rückführungsflüge von Larnaka in Drittländer, während Pilotprojekte zur Anbindung von Datenbanken der Abschiebezentren an Eurodac im März starten sollen. Für Unternehmen mit Mobilitätsteams bedeuten strengere Ausreisekontrollen, dass Überzieher und Mitarbeiter mit abgelaufenen Aufenthaltsgenehmigungen bei Ausreisen aus Zypern zu innergemeinschaftlichen Reisen eher auffallen.
Das Treffen zog zudem rund 400 Beamte, Berater und Journalisten nach Nikosia, was Hoteliers und Destination-Management-Companies eine Generalprobe für das EU-Ratsvorsitzsemester der Insel ab dem 1. Januar 2026 ermöglichte.
Innenkommissar Magnus Brunner betonte gegenüber den Delegierten, dass der Erfolg des kürzlich vereinbarten EU-Pakts für Migration und Asyl von „effektiven, würdevollen Rückführungen“ abhängt. Er stellte Gesetzesvorschläge zur Digitalisierung der Rückführungsverfahren und zur Erweiterung des Mandats von Frontex vor – Bereiche, in denen Zypern nach Rekordzahlen an maritimen Ankünften aus dem Libanon und Syrien intensiv Lobbyarbeit geleistet hat.
Der zyprische stellvertretende Minister Nicholas Ioannides nutzte das Treffen, um einen Rückgang der sogenannten „sekundären Bewegungen“ – Asylsuchende, die Zypern in Richtung anderer EU-Staaten verlassen – um 23 % zu präsentieren. Er führte diesen Rückgang auf neue biometrische E-Gates an den Flughäfen Larnaka und Paphos sowie verstärkte Patrouillen an der Grünen Linie zurück. Er bekräftigte, dass die Republik technisch bereit sei, 2026 dem Schengen-Raum beizutreten, und forderte die Kollegen auf, nach Abschluss der Bewertungen im Laufe dieses Jahres „politische Unterstützung“ zu gewähren.
Strategisch positioniert sich der Gipfel Zypern als Testfeld für die Rückführungsstrategie der EU: Frontex-Beamte begleiten bereits Rückführungsflüge von Larnaka in Drittländer, während Pilotprojekte zur Anbindung von Datenbanken der Abschiebezentren an Eurodac im März starten sollen. Für Unternehmen mit Mobilitätsteams bedeuten strengere Ausreisekontrollen, dass Überzieher und Mitarbeiter mit abgelaufenen Aufenthaltsgenehmigungen bei Ausreisen aus Zypern zu innergemeinschaftlichen Reisen eher auffallen.
Das Treffen zog zudem rund 400 Beamte, Berater und Journalisten nach Nikosia, was Hoteliers und Destination-Management-Companies eine Generalprobe für das EU-Ratsvorsitzsemester der Insel ab dem 1. Januar 2026 ermöglichte.
Quelle: European Commission – DG HOME