
Außenminister Prinz Faisal bin Farhan Al Saud und sein polnischer Amtskollege Radosław Sikorski unterzeichneten am 29. Januar in Riad ein Abkommen, das Inhabern diplomatischer, Dienst- und Sonderpässe die Visapflicht erlässt. Die Vereinbarung tritt sofort in Kraft und ermöglicht akkreditierten Vertretern beider Länder die Einreise, den Transit und den Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen ohne konsularische Formalitäten.
Die Befreiung erleichtert Regierungs- und Handelsmissionen zu einer Zeit, in der polnische Auftragnehmer zunehmend in den Mega-Projekten des Golfes aktiv sind – insbesondere bei Saudi-Arabiens NEOM- und Flughafen-Ausbauprogrammen. Riad sucht zudem polnische Expertise im Bereich fortschrittlicher Bergbaumaschinen und Lebensmittelverarbeitung. Laut dem polnischen Ministerium für Wirtschaftsentwicklung überstieg der bilaterale Handel im Jahr 2025 die Marke von 4 Milliarden Euro, ein Plus von 17 % gegenüber dem Vorjahr, mit weiterem Wachstumspotenzial in den Bereichen Ingenieurdienstleistungen und grüne Wasserstofftechnologie.
Für Mobility-Teams in Unternehmen beseitigt die Maßnahme eine der letzten bürokratischen Hürden für offizielle Reisende und verkürzt die Bearbeitungszeit für diplomatische Visa von zwei Wochen auf null. Beschäftigte im Privatsektor sind davon nicht betroffen, doch Experten erwarten, dass bei Erfolg des Pilotprojekts Verhandlungen über eine umfassendere Erleichterung für Geschäftsreisende folgen werden.
Praktisch werden polnische Botschaften weiterhin bei Bedarf kostenlose „Höflichkeitsvisa“ ausstellen, bis die Grenzsysteme beider Länder die Befreiung elektronisch anerkennen – ein Prozess, der laut der konsularischen IT-Abteilung Warschaus bis März abgeschlossen sein soll. Beamte raten Passinhabern, während der Übergangszeit eine Kopie des Abkommens mitzuführen.
Das Abkommen ist Teil der umfassenderen Strategie Polens, die diplomatischen Beziehungen über die EU und Nordamerika hinaus zu diversifizieren. Ähnliche Visabefreiungen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar sollen Berichten zufolge 2026 folgen.
Die Befreiung erleichtert Regierungs- und Handelsmissionen zu einer Zeit, in der polnische Auftragnehmer zunehmend in den Mega-Projekten des Golfes aktiv sind – insbesondere bei Saudi-Arabiens NEOM- und Flughafen-Ausbauprogrammen. Riad sucht zudem polnische Expertise im Bereich fortschrittlicher Bergbaumaschinen und Lebensmittelverarbeitung. Laut dem polnischen Ministerium für Wirtschaftsentwicklung überstieg der bilaterale Handel im Jahr 2025 die Marke von 4 Milliarden Euro, ein Plus von 17 % gegenüber dem Vorjahr, mit weiterem Wachstumspotenzial in den Bereichen Ingenieurdienstleistungen und grüne Wasserstofftechnologie.
Für Mobility-Teams in Unternehmen beseitigt die Maßnahme eine der letzten bürokratischen Hürden für offizielle Reisende und verkürzt die Bearbeitungszeit für diplomatische Visa von zwei Wochen auf null. Beschäftigte im Privatsektor sind davon nicht betroffen, doch Experten erwarten, dass bei Erfolg des Pilotprojekts Verhandlungen über eine umfassendere Erleichterung für Geschäftsreisende folgen werden.
Praktisch werden polnische Botschaften weiterhin bei Bedarf kostenlose „Höflichkeitsvisa“ ausstellen, bis die Grenzsysteme beider Länder die Befreiung elektronisch anerkennen – ein Prozess, der laut der konsularischen IT-Abteilung Warschaus bis März abgeschlossen sein soll. Beamte raten Passinhabern, während der Übergangszeit eine Kopie des Abkommens mitzuführen.
Das Abkommen ist Teil der umfassenderen Strategie Polens, die diplomatischen Beziehungen über die EU und Nordamerika hinaus zu diversifizieren. Ähnliche Visabefreiungen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar sollen Berichten zufolge 2026 folgen.
Quelle: Asharq Al-Awsat
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