
In einer Mitteilung vom 2. Februar 2026 hat das österreichische Außenministerium seine Russland-Reiseseite aktualisiert. Die Sicherheitsbewertung bleibt unverändert, jedoch wird ausdrücklich vor Reisen in die an die Ukraine angrenzenden Regionen, darunter Belgorod, Kursk und Rostow, gewarnt. Die Reisewarnung folgt auf verstärkte Drohnenangriffe, die am Wochenende den Güterzugverkehr nahe der Grenze zu Charkiw störten.
Österreichische Spediteure, die Maschinen und Chemikalien über die Nordroute transportieren, werden auf Umleitungen über Belarus hingewiesen und sollten mit zusätzlichen Zollkontrollen rechnen. Das Ministerium betont das Risiko, dass österreichische Staatsbürger mit doppelter russischer Staatsbürgerschaft Mobilisierungsbefehle oder Ausreiseverbote erhalten könnten – ein Problem, das im Januar bereits zu drei dokumentierten Fällen führte.
Geschäftsreisende mit EU Blue Cards für Einsätze in Moskau und Sankt Petersburg müssen ihre Reiserouten nun bei den Sicherheitsteams ihrer Unternehmen melden und sollten öffentliche Demonstrationen zum Gedenken an den Navalny-Jahrestag 2024 meiden, die von den russischen Behörden als illegal eingestuft wurden.
Konsularische Dienste außerhalb Moskaus können ohne Vorankündigung ausgesetzt werden. Der in Wien ansässige Risk Management Verband empfiehlt Arbeitgebern, die Pässe und Migrationskarten ihrer Mitarbeiter vorab in der Cloud zu speichern, um im Notfall eine schnelle Evakuierung über Landgrenzen Dritter, wie den Grenzübergang Narva in Estland, zu ermöglichen.
Österreichische Spediteure, die Maschinen und Chemikalien über die Nordroute transportieren, werden auf Umleitungen über Belarus hingewiesen und sollten mit zusätzlichen Zollkontrollen rechnen. Das Ministerium betont das Risiko, dass österreichische Staatsbürger mit doppelter russischer Staatsbürgerschaft Mobilisierungsbefehle oder Ausreiseverbote erhalten könnten – ein Problem, das im Januar bereits zu drei dokumentierten Fällen führte.
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