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IndiGo setzt Flüge über den iranischen Luftraum aus und streicht Verbindungen nach Tiflis, Almaty, Baku und Taschkent bis zum 28. Februar

Feb. 4, 2026
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IndiGo setzt Flüge über den iranischen Luftraum aus und streicht Verbindungen nach Tiflis, Almaty, Baku und Taschkent bis zum 28. Februar
Indiens größte Fluggesellschaft IndiGo hat die Aussetzung von Überflügen über den Iran verlängert und alle Flüge nach Georgien, Kasachstan, Aserbaidschan und Usbekistan bis zum 28. Februar 2026 gestrichen. Die Entscheidung, die am späten 3. Februar bekannt gegeben wurde, folgt auf eine Eskalation der regionalen Spannungen nach einer Reihe von Drohnenangriffen nahe der iranisch-irakischen Grenze.

Die betroffenen Strecken – Delhi-Tiflis, Delhi-Almaty, Delhi-Baku und Delhi-Taschkent – werden normalerweise mit schmalrumpfigen A320neo-Flugzeugen bedient, die nicht über die Treibstoffkapazität verfügen, um den iranischen Luftraum ohne technischen Zwischenstopp zu umfliegen. IndiGo begründete die Maßnahme mit Sicherheitsbedenken für Passagiere und Besatzung, die kommerzielle Interessen überwiegen.

IndiGo setzt Flüge über den iranischen Luftraum aus und streicht Verbindungen nach Tiflis, Almaty, Baku und Taschkent bis zum 28. Februar


Reisenden werden vollständige Rückerstattungen oder Umbuchungen auf Partnerfluggesellschaften angeboten. Unternehmen mit Mobilitätsprogrammen sollten umgehend die Reisepläne ihrer Projektteams in Zentralasien überprüfen, wo indische IT- und Infrastrukturunternehmen eine bedeutende Belegschaft unterhalten.

Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) hat bislang keine generelle Luftraumsperre verhängt, doch Behörden erklärten gegenüber Medien, sie überwachten die Sicherheitsbewertungen des Außenministeriums (MEA) „sehr genau“. Weitere indische Fluggesellschaften dürften folgen, falls sich die Sicherheitslage verschlechtert.

Reisemanagern wird empfohlen, für Februar zusätzliche Transitzeiten einzuplanen und die Versicherungsbedingungen zu prüfen, da einige Versicherer Kriegsschadensrisiken ausschließen.
Quelle: The Times of India

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