Reisebranche warnt vor Sommerchaos, während Frankreich vollständige biometrische Grenzkontrollen vorbereitet
Upgrade der französischen E-Gates stockt: Briten und Amerikaner in Frankreich müssen weiterhin manuelle Kontrollspuren nutzen
Europaweite Flugausfälle führen allein am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle zu 135 Verspätungen
Neueste Nachrichten
EU gibt Frankreich Spielraum, biometrische Grenzkontrollen auszusetzen und erleichtert damit den Druck bei der Einführung des EES
Brüssel erlaubt Frankreich und anderen Schengen-Staaten, die biometrische Erfassung im EES nach dem 10. April für bis zu 90 Tage auszusetzen, mit einer optionalen Verlängerung um 60 Tage, um Engpässe im Sommer zu vermeiden. Dadurch wird die Grenzkontrolle an französischen Flughäfen, Häfen und Eurotunnel-Standorten bis mindestens September zwischen manueller Stempelung und der Nutzung von Automaten wechseln, was Unternehmen mehr Zeit gibt, Reisende vorzubereiten.
Technische Störung bei PARAFE e-Gates sorgt bis Sommer für manuelle Kontrollen bei UK- und US-Reisenden
Technische Verbesserungen der PARAFE-E-Gates verzögern sich, sodass Briten, die vom Brexit-Abkommen profitieren, sowie US-Bürger weiterhin die manuell besetzten Passkontrollstellen an französischen Flughäfen nutzen müssen. Eine Lösung wird voraussichtlich erst nach dem Sommer verfügbar sein, was die Grenzübertrittszeiten für Entsandte und Vielflieger verlängert.
20-Euro-ETIAS-Gebühr bestätigt: EU bereitet sich auf Start des visumfreien Reisens vor
Die EU hat die Gebühr für die ETIAS-Reisegenehmigung auf 20 € festgelegt und damit die zuvor geschätzten 7 € deutlich erhöht. Ab Ende 2026 müssen visumfreie Besucher Frankreichs vor der Abreise eine genehmigte ETIAS besitzen, was eine zusätzliche Compliance-Anforderung und eine geringfügige Mehrbelastung für Geschäftsreisekosten bedeutet.
Eurostar warnt vor fortlaufenden Verspätungen am 4. Februar im Pariser Gare du Nord
Betriebsstörungen am Pariser Gare du Nord und ein separater Vorfall in der Nähe von Schiphol führten am 4. Februar zu erheblichen Eurostar-Verspätungen und beeinträchtigten grenzüberschreitende Geschäftsreisen. Unternehmen wird empfohlen, zusätzliche Zeitpuffer einzuplanen und aktuelle Meldungen aufmerksam zu verfolgen.
Frankreich führt Zollgebühr von 2 € auf Kleinsendungen ein – höhere Kosten für E-Commerce-Lieferungen von Expats
Im Rahmen seines Haushaltsplans 2026 wird Frankreich eine Gebühr von 2 € auf alle Niedrigwertpakete aus Nicht-EU-Ländern erheben. Diese Mikrogebühr wird die Kosten für Online-Einkäufe von im Ausland lebenden Franzosen erhöhen und könnte sich auf Umzugszuschüsse auswirken.