Angehörige in der Schwebe durch den geplanten „Earned Settlement“-Einkommensnachweis im Vereinigten Königreich
Indien-Großbritannien Programm für junge Fachkräfte: Termine für die Februar-Auslosung bestätigt
Das Innenministerium plant die Veröffentlichung der Einreisegenehmigungsstatistiken für Februar und März
Neueste Nachrichten
Migration Observatory aktualisiert Analyse zu den Auswirkungen der „verdienten Niederlassung“
Ein aktualisierter Kommentar des Migration Observatory vom 10. Februar beziffert, wie die Entwürfe der „earned settlement“-Regeln den Erhalt des Daueraufenthalts für bis zu 425.000 Migranten verzögern könnten. Die Analyse unterstreicht die Notwendigkeit von Übergangsschutzmaßnahmen und weist auf Risiken für britische Arbeitgeber hin.
Großbritannien erweitert das BN(O)-Visum für Hongkong auf die „verlorene Generation“ erwachsener Kinder
Das Innenministerium hat die größte Lücke im BN(O)-Programm geschlossen, indem es erwachsenen Kindern von Statusinhabern erlaubt, eigenständig einen Antrag zu stellen. In den nächsten fünf Jahren werden voraussichtlich rund 26.000 weitere Hongkonger nach Großbritannien ziehen, was die durch den Start des Programms 2021 entstandenen Familientrennungen entschärft. Während BN(O)-Inhaber weiterhin den fünfjährigen Weg zur Niederlassungserlaubnis behalten, müssen sie strengere Sprach- und Einkommensanforderungen erfüllen, was Arbeitgeber und Universitäten dazu zwingt, frühzeitig Unterstützungsmaßnahmen zu planen.
Denkfabrik warnt: Siedlungsreform könnte 300.000 Kinder ein Jahrzehnt lang in Unsicherheit halten
IPPR-Studie zeigt: Eine Verdopplung der Anspruchsdauer für eine Niederlassungserlaubnis auf 10 Jahre würde 1,35 Millionen legale Migranten betreffen, darunter über 300.000 Kinder. Kritiker warnen vor steigender Kinderarmut, Rückschritten bei der Integration und einem Verlust an Fachkräften, während Minister betonen, dass die Niederlassungserlaubnis „verdient“ werden müsse. Unternehmen, die auf gesponserte Mitarbeiter angewiesen sind, sollten bei einer Umsetzung der Politik Rückhaltepläne in Betracht ziehen.
„Die Zugbrücke hochziehen“: Der Druck wächst wegen der Aussetzung von Familienzusammenführungsvisa für minderjährige Flüchtlinge
Lord Dubs verurteilt die einjährige Aussetzung von Familienzusammenführungsvisa für unbegleitete Minderjährige durch die Regierung scharf. Er bezeichnet dies als Verrat an der humanitären Tradition Großbritanniens und als Gefährdung von Kindern. Minister betonen, dass die Visa nach der Umsetzung umfassenderer Asylreformen wieder verfügbar sein werden, doch NGOs und einige Labour-Abgeordnete fordern sofortige Zugeständnisse. Die Kontroverse verdeutlicht das zunehmend restriktive Einwanderungsklima im Vereinigten Königreich, das auch für die CSR- und Fürsorgepflicht-Strategien von Arbeitgebern relevant ist.