
Der zyprische Präsident Nikos Christodoulides nutzte sein Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron am 10. Februar in Paris, um Zyperns Antrag auf eine vollständige Schengen-Mitgliedschaft im Jahr 2026 zu bekräftigen – ein Schritt, der systematische Passkontrollen für Reisen zwischen Zypern und dem übrigen EU-Gebiet abschaffen würde.
Laut einer Erklärung des Regierungssprechers Konstantinos Letymbiotis begrüßte Macron „die bisher erzielten Fortschritte und bekräftigte die Bereitschaft Frankreichs, technische Expertise im Bereich der Außengrenzenverwaltung, der polizeilichen Zusammenarbeit und der Einführung des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems bereitzustellen“. Diplomaten betonen, dass die Unterstützung aus Paris entscheidend ist, da Frankreich den Schengen-Rat-Arbeitskreis leitet, der den Konformitätsbericht Zyperns im Frühjahr prüfen wird.
Zypern hat bereits sein nationales Visa-Informationssystem an die zentrale Schengen-VIS-Datenbank angeschlossen und mit biometrischen Erfassungstests am Flughafen Larnaka begonnen. Zu den noch ausstehenden Meilensteinen zählen der vollständige Datenaustausch mit dem Schengen-Informationssystem, eine von Frontex geleitete Bewertung der Seegrenzkontrollen sowie ein Live-Test neuer automatisierter Grenzkontrollsysteme.
Für multinationale Unternehmen auf der Insel würde der Schengen-Beitritt die administrative Hürde deutlich verringern: EU-basierte Entsandte könnten ohne Passkontrolle einreisen, und Schengen-Mehrfacheinreisevisa, die anderswo ausgestellt wurden, wären automatisch auch für Zypern gültig. Reise-Risikoberater erwarten zudem kürzere Wartezeiten bei der Einreise, was die Crew-Wechsel in Zyperns großem Schifffahrtssektor erleichtern würde.
Dennoch muss die Insel noch skeptische Mitgliedstaaten – insbesondere Österreich und die Niederlande – davon überzeugen, dass die „Grüne Linie“ als Pufferzone zur türkisch kontrollierten Nordhälfte kein Einfallstor für illegale Migration darstellt. Offizielle in Nikosia betonen, dass eine verstärkte Rückkehrpolitik und eine engere Zusammenarbeit mit Frontex diese Bedenken vor der entscheidenden Abstimmung im Rat, die für Dezember 2026 erwartet wird, ausräumen werden.
Laut einer Erklärung des Regierungssprechers Konstantinos Letymbiotis begrüßte Macron „die bisher erzielten Fortschritte und bekräftigte die Bereitschaft Frankreichs, technische Expertise im Bereich der Außengrenzenverwaltung, der polizeilichen Zusammenarbeit und der Einführung des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems bereitzustellen“. Diplomaten betonen, dass die Unterstützung aus Paris entscheidend ist, da Frankreich den Schengen-Rat-Arbeitskreis leitet, der den Konformitätsbericht Zyperns im Frühjahr prüfen wird.
Zypern hat bereits sein nationales Visa-Informationssystem an die zentrale Schengen-VIS-Datenbank angeschlossen und mit biometrischen Erfassungstests am Flughafen Larnaka begonnen. Zu den noch ausstehenden Meilensteinen zählen der vollständige Datenaustausch mit dem Schengen-Informationssystem, eine von Frontex geleitete Bewertung der Seegrenzkontrollen sowie ein Live-Test neuer automatisierter Grenzkontrollsysteme.
Für multinationale Unternehmen auf der Insel würde der Schengen-Beitritt die administrative Hürde deutlich verringern: EU-basierte Entsandte könnten ohne Passkontrolle einreisen, und Schengen-Mehrfacheinreisevisa, die anderswo ausgestellt wurden, wären automatisch auch für Zypern gültig. Reise-Risikoberater erwarten zudem kürzere Wartezeiten bei der Einreise, was die Crew-Wechsel in Zyperns großem Schifffahrtssektor erleichtern würde.
Dennoch muss die Insel noch skeptische Mitgliedstaaten – insbesondere Österreich und die Niederlande – davon überzeugen, dass die „Grüne Linie“ als Pufferzone zur türkisch kontrollierten Nordhälfte kein Einfallstor für illegale Migration darstellt. Offizielle in Nikosia betonen, dass eine verstärkte Rückkehrpolitik und eine engere Zusammenarbeit mit Frontex diese Bedenken vor der entscheidenden Abstimmung im Rat, die für Dezember 2026 erwartet wird, ausräumen werden.
Quelle: Cyprus Business News (CBN)