
Der Außenminister Zyperns, Constantinos Kombos, landet heute in Washington mit einer einzigen, geschäftskritischen Bitte: Zypern rechtzeitig zur Hauptsaison im Juli 2026 in das US-Programm für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program, VWP) aufzunehmen. Vor seinem Treffen mit dem US-Außenminister Marco Rubio erklärte Kombos gegenüber Journalisten, dass Nikosia alle technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen erfüllt hat – von der Ausstellung biometrischer Pässe und dem Datenaustausch mit INTERPOL bis hin zu äußerst niedrigen Überziehungsraten – die für die Aufnahme ins VWP nötig sind.
Wird der Antrag genehmigt, könnten zyprische Staatsbürger für bis zu 90 Tage geschäftlich oder touristisch in die USA reisen, ohne vorher ein B-Visum beantragen zu müssen. Das würde den derzeit teuren und wochenlangen Prozess überflüssig machen, bei dem Führungskräfte, Schiffsmanagement-Mitarbeiter und Urlauber für Konsularinterviews nach Athen oder Tel Aviv reisen müssen. Die Amerikanische Handelskammer in Zypern schätzt, dass diese Änderung die Compliance-Kosten lokaler Unternehmen um mindestens 3 Millionen Euro pro Jahr senken und den bilateralen Reiseverkehr im ersten Jahr um 15 Prozent steigern könnte.
Zypern betont seit langem, dass seine schengenfähigen Grenzkontrollen, umfassenden Anti-Geldwäsche-Reformen und die Geheimdienstkooperation mit den USA – insbesondere über die RAF-Basis Akrotiri – das Land eher zu einem Sicherheitsgaranten als zu einem Risiko machen. US-Beamte zeigten sich bislang zurückhaltend, da es noch geringe Visa-Überziehungen gibt und Zypern geografisch nahe an Konfliktzonen liegt. Diplomatische Quellen berichten jedoch, dass diese Bedenken durch Echtzeit-Datenübermittlungen (API/PNR) und ein neues Protokoll für verlorene und gestohlene Pässe weitgehend ausgeräumt wurden.
Für multinationale Unternehmen mit regionalen Hauptsitzen oder Schifffahrtsflotten in Limassol und Nikosia würde die VWP-Mitgliedschaft kurzfristige Reisen zu Verkaufs-, Crewwechsel- oder Compliance-Meetings in den USA erheblich erleichtern. Auch lokale Tech-Start-ups, die US-Risikokapital anstreben, sehen in der erleichterten Mobilität einen entscheidenden Vorteil.
Selbst wenn diese Woche eine politische Einigung erzielt wird, müssen noch der Kongress informiert und das US-Heimatschutzministerium die endgültige Regelung im Federal Register veröffentlichen – Schritte, die mehrere Monate dauern können. Doch beide Seiten gehen davon aus, dass zyprische Passinhaber voraussichtlich noch vor Jahresende ESTA-ähnliche Reisegenehmigungen beantragen können.
Wird der Antrag genehmigt, könnten zyprische Staatsbürger für bis zu 90 Tage geschäftlich oder touristisch in die USA reisen, ohne vorher ein B-Visum beantragen zu müssen. Das würde den derzeit teuren und wochenlangen Prozess überflüssig machen, bei dem Führungskräfte, Schiffsmanagement-Mitarbeiter und Urlauber für Konsularinterviews nach Athen oder Tel Aviv reisen müssen. Die Amerikanische Handelskammer in Zypern schätzt, dass diese Änderung die Compliance-Kosten lokaler Unternehmen um mindestens 3 Millionen Euro pro Jahr senken und den bilateralen Reiseverkehr im ersten Jahr um 15 Prozent steigern könnte.
Zypern betont seit langem, dass seine schengenfähigen Grenzkontrollen, umfassenden Anti-Geldwäsche-Reformen und die Geheimdienstkooperation mit den USA – insbesondere über die RAF-Basis Akrotiri – das Land eher zu einem Sicherheitsgaranten als zu einem Risiko machen. US-Beamte zeigten sich bislang zurückhaltend, da es noch geringe Visa-Überziehungen gibt und Zypern geografisch nahe an Konfliktzonen liegt. Diplomatische Quellen berichten jedoch, dass diese Bedenken durch Echtzeit-Datenübermittlungen (API/PNR) und ein neues Protokoll für verlorene und gestohlene Pässe weitgehend ausgeräumt wurden.
Für multinationale Unternehmen mit regionalen Hauptsitzen oder Schifffahrtsflotten in Limassol und Nikosia würde die VWP-Mitgliedschaft kurzfristige Reisen zu Verkaufs-, Crewwechsel- oder Compliance-Meetings in den USA erheblich erleichtern. Auch lokale Tech-Start-ups, die US-Risikokapital anstreben, sehen in der erleichterten Mobilität einen entscheidenden Vorteil.
Selbst wenn diese Woche eine politische Einigung erzielt wird, müssen noch der Kongress informiert und das US-Heimatschutzministerium die endgültige Regelung im Federal Register veröffentlichen – Schritte, die mehrere Monate dauern können. Doch beide Seiten gehen davon aus, dass zyprische Passinhaber voraussichtlich noch vor Jahresende ESTA-ähnliche Reisegenehmigungen beantragen können.
Quelle: In-Cyprus
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Zypern.Mehr von Zypern
Alle anzeigen
EU setzt Frist: Zypriotische Reisende müssen alte Personalausweise bis zum 3. August 2026 ersetzen oder riskieren ein Reiseverbot innerhalb des Schengen-Raums
Das Kabinett Zyperns genehmigt erste nationale Strategie zur Integration von Migranten 2026-2029