
Die Frühlingsfest-Diplomatie Pekings sorgte am 15. Februar für eine weitere überraschende Visaliberalisierung: China kündigte eine visafreie Einreise von 30 Tagen für Inhaber britischer und kanadischer Pässe bis zum 31. Dezember 2026 an. Damit ist die USA nun das einzige Mitglied der Five Eyes, dessen Staatsbürger weiterhin ein Visum beantragen müssen. Australien und Neuseeland erhielten Mitte 2024 ähnliche Zugangsrechte.
Aus Sicht der globalen Mobilität vereinfacht diese Entscheidung die Routenplanung in Nordasien für australische multinationale Unternehmen, die London oder Toronto als Drehkreuze nutzen; Projektteams können nun Meetings in Shanghai abhalten, ohne vorher chinesische Visa beantragen zu müssen, was regionale Reisepläne deutlich erleichtert. Reisebüros berichten von einem Anstieg bei Mehr-Städte-Buchungen, die Geschäftstermine in Peking mit Wochenendaufenthalten im Vereinigten Königreich oder Kanada verbinden und so die gegenseitige Visafreiheit optimal nutzen.
Die Ankündigung unterstreicht zudem Chinas anhaltenden Versuch, den Geschäftstourismus nach den pandemiebedingten Einschränkungen wieder anzukurbeln. 2019 besuchten insgesamt 1,1 Millionen Briten und Kanadier China; die Tourismusbehörden hoffen, dass die Visafreiheit zusammen mit dem früheren Zugang für Australier diese Zahlen bis 2027 wieder erreichen wird. Australische Exporteure könnten indirekt profitieren, da zusätzliche Handelsmissionen aus Großbritannien und Kanada chinesische Häfen anlaufen, in denen australische Unternehmen bereits Logistikzentren betreiben.
Die Fluggesellschaften dürften schnell reagieren: China Southern prüft die Wiederaufnahme der 2020 eingestellten täglichen Flüge zwischen Guangzhou und London, während Air Canada Kapazitätserhöhungen auf der Strecke Vancouver–Shanghai andeutet. Qantas, das im Oktober letzten Jahres nach Shanghai zurückkehrte, könnte durch Codesharing-Verkehre aus Großbritannien und Kanada die Auslastung seiner eigenen Verbindungen verbessern.
Aus Sicht der globalen Mobilität vereinfacht diese Entscheidung die Routenplanung in Nordasien für australische multinationale Unternehmen, die London oder Toronto als Drehkreuze nutzen; Projektteams können nun Meetings in Shanghai abhalten, ohne vorher chinesische Visa beantragen zu müssen, was regionale Reisepläne deutlich erleichtert. Reisebüros berichten von einem Anstieg bei Mehr-Städte-Buchungen, die Geschäftstermine in Peking mit Wochenendaufenthalten im Vereinigten Königreich oder Kanada verbinden und so die gegenseitige Visafreiheit optimal nutzen.
Die Ankündigung unterstreicht zudem Chinas anhaltenden Versuch, den Geschäftstourismus nach den pandemiebedingten Einschränkungen wieder anzukurbeln. 2019 besuchten insgesamt 1,1 Millionen Briten und Kanadier China; die Tourismusbehörden hoffen, dass die Visafreiheit zusammen mit dem früheren Zugang für Australier diese Zahlen bis 2027 wieder erreichen wird. Australische Exporteure könnten indirekt profitieren, da zusätzliche Handelsmissionen aus Großbritannien und Kanada chinesische Häfen anlaufen, in denen australische Unternehmen bereits Logistikzentren betreiben.
Die Fluggesellschaften dürften schnell reagieren: China Southern prüft die Wiederaufnahme der 2020 eingestellten täglichen Flüge zwischen Guangzhou und London, während Air Canada Kapazitätserhöhungen auf der Strecke Vancouver–Shanghai andeutet. Qantas, das im Oktober letzten Jahres nach Shanghai zurückkehrte, könnte durch Codesharing-Verkehre aus Großbritannien und Kanada die Auslastung seiner eigenen Verbindungen verbessern.
Quelle: South China Morning Post
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