
Durch Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz erhaltene Dokumente zeigen, dass das irische Visabüro zwischen 2024 und 2025 insgesamt 62.884 Anträge ablehnte und 321.000 bewilligte – eine Erfolgsquote von 82,5 %. Die Genehmigungsraten variierten stark je nach Nationalität: Indien verzeichnete im vergangenen Jahr bei über 72.000 Anträgen eine Erfolgsquote von 92,4 %, während Burundi nur auf 8,1 % kam. Auch Kamerun, Togo und Gambia lagen mit unter 30 % deutlich niedriger.
Hochfrequentierte Herkunftsländer wie China (95 %), Südafrika (93 %) und Russland (94,5 %) hatten überwiegend positive Ergebnisse. Interne Richtlinien für Visa-Beamte – im Rahmen der Informationsfreiheitsanfrage veröffentlicht – fordern die Mitarbeiter auf, „ihrem Instinkt zu vertrauen“, Kontoauszüge der letzten sechs Monate genau zu prüfen und auf Dokumentenfälschungen zu achten. Das Ministerium hatte die Veröffentlichung zunächst aus Sicherheitsgründen abgelehnt.
Die Daten liefern Managern für globale Mobilität konkrete Risikokennzahlen, um Reisen oder Einsätze von Drittstaatsangehörigen mit irischem Visabedarf besser zu planen. Unternehmen müssen möglicherweise längere Vorlaufzeiten und umfangreichere Dokumentationen für Antragsteller aus Ländern mit hoher Ablehnungsquote einplanen und sicherstellen, dass Garantieschreiben und finanzielle Nachweise wasserdicht sind.
Einwanderungsanwälte betonen, dass die deutlichen Unterschiede den Bedarf an klareren, veröffentlichten Kriterien und einer unabhängigen Beschwerdestelle unterstreichen. Zivilgesellschaftliche Gruppen warnen, dass undurchsichtige Entscheidungsprozesse Irlands Ruf als fairer Standort gefährden könnten. Das Ministerium hat sich bislang nicht dazu geäußert, ob es angesichts der Enthüllungen überarbeitete Richtlinien herausgeben wird.
Hochfrequentierte Herkunftsländer wie China (95 %), Südafrika (93 %) und Russland (94,5 %) hatten überwiegend positive Ergebnisse. Interne Richtlinien für Visa-Beamte – im Rahmen der Informationsfreiheitsanfrage veröffentlicht – fordern die Mitarbeiter auf, „ihrem Instinkt zu vertrauen“, Kontoauszüge der letzten sechs Monate genau zu prüfen und auf Dokumentenfälschungen zu achten. Das Ministerium hatte die Veröffentlichung zunächst aus Sicherheitsgründen abgelehnt.
Die Daten liefern Managern für globale Mobilität konkrete Risikokennzahlen, um Reisen oder Einsätze von Drittstaatsangehörigen mit irischem Visabedarf besser zu planen. Unternehmen müssen möglicherweise längere Vorlaufzeiten und umfangreichere Dokumentationen für Antragsteller aus Ländern mit hoher Ablehnungsquote einplanen und sicherstellen, dass Garantieschreiben und finanzielle Nachweise wasserdicht sind.
Einwanderungsanwälte betonen, dass die deutlichen Unterschiede den Bedarf an klareren, veröffentlichten Kriterien und einer unabhängigen Beschwerdestelle unterstreichen. Zivilgesellschaftliche Gruppen warnen, dass undurchsichtige Entscheidungsprozesse Irlands Ruf als fairer Standort gefährden könnten. Das Ministerium hat sich bislang nicht dazu geäußert, ob es angesichts der Enthüllungen überarbeitete Richtlinien herausgeben wird.
Quelle: The Sun (Ireland)
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Irland.Mehr von Irland
Alle anzeigen
Irland will englischsprachige Studentenvisa einschränken – Befürchtungen, dass sie als „Hintertür“ zu Arbeitserlaubnissen genutzt werden
Aer Lingus erweitert Streckennetz: Sieben neue europäische Verbindungen ab Dublin und Cork stärken Sommerflugplan 2026