
Neunzig zivilgesellschaftliche Organisationen – darunter mehrere der größten italienischen Flüchtlingshilfs-NGOs – veröffentlichten am 16. Februar eine gemeinsame Erklärung, in der sie davor warnen, dass der Entwurf der Rückführungsverordnung des Europäischen Parlaments alltägliche Räume in Zonen der Migrationskontrolle verwandeln könnte. Die Gruppen argumentieren, dass die Verpflichtung der Mitgliedstaaten, undokumentierte Personen proaktiv zu „identifizieren“, zu rassistischer Profilierung, Datenaustausch zwischen Polizeibehörden und Razzien führen wird, die an die Taktiken der US-Einwanderungsbehörde ICE erinnern. (ansa.it)
Als Beispiele werden der Einsatz von 4.000 Polizisten an französischen Bahnknotenpunkten im vergangenen Sommer und die Straßenkontrollen in Belgien genannt – Praktiken, die Aktivisten befürchten, könnten im gesamten EU-Raum zur Norm werden. Italienische Unterzeichner wie ASGI und Arci Immigrazione warnen, dass der Vorschlag das Vertrauen in die Gemeinschaft untergraben und Migranten weiter in die Illegalität drängen würde, was den Zugang zu Gesundheitsversorgung und die Integration in den Arbeitsmarkt erschwere.
Obwohl die Verhandlungen noch laufen, unterstützt die italienische Regierung im Großen und Ganzen strengere Rückführungsmaßnahmen, die mit ihrem eigenen Entwurf eines Einwanderungsgesetzes übereinstimmen, das auch maritime Blockaden erlaubt. Die NGOs fordern die italienischen Abgeordneten im Europäischen Parlament auf, Schutzmaßnahmen durchzusetzen, wie etwa ausdrückliche Verbote rassistischer Profilierung und Garantien, dass öffentliche Dienstleister nicht verpflichtet werden, undokumentierte Patienten oder Schüler zu melden.
Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, sollten die Gesetzgebungsdebatte genau verfolgen: Eine verstärkte Kontrolle könnte zu häufigeren Arbeitsplatzinspektionen führen und die Verlängerung von Aufenthaltstiteln erschweren, insbesondere für Beschäftigte mit laufenden Dokumentationsverfahren.
Als Beispiele werden der Einsatz von 4.000 Polizisten an französischen Bahnknotenpunkten im vergangenen Sommer und die Straßenkontrollen in Belgien genannt – Praktiken, die Aktivisten befürchten, könnten im gesamten EU-Raum zur Norm werden. Italienische Unterzeichner wie ASGI und Arci Immigrazione warnen, dass der Vorschlag das Vertrauen in die Gemeinschaft untergraben und Migranten weiter in die Illegalität drängen würde, was den Zugang zu Gesundheitsversorgung und die Integration in den Arbeitsmarkt erschwere.
Obwohl die Verhandlungen noch laufen, unterstützt die italienische Regierung im Großen und Ganzen strengere Rückführungsmaßnahmen, die mit ihrem eigenen Entwurf eines Einwanderungsgesetzes übereinstimmen, das auch maritime Blockaden erlaubt. Die NGOs fordern die italienischen Abgeordneten im Europäischen Parlament auf, Schutzmaßnahmen durchzusetzen, wie etwa ausdrückliche Verbote rassistischer Profilierung und Garantien, dass öffentliche Dienstleister nicht verpflichtet werden, undokumentierte Patienten oder Schüler zu melden.
Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, sollten die Gesetzgebungsdebatte genau verfolgen: Eine verstärkte Kontrolle könnte zu häufigeren Arbeitsplatzinspektionen führen und die Verlängerung von Aufenthaltstiteln erschweren, insbesondere für Beschäftigte mit laufenden Dokumentationsverfahren.
Quelle: ANSA Europa