
Die Europäische Kommission hat ihre erste Visa-Strategie zusammen mit einem fünfjährigen Plan für Asyl- und Migrationsmanagement veröffentlicht, mit dem Ziel, die Einreisebestimmungen im Schengen-Raum zu vereinheitlichen und bis 2028 alle Kurz- und Langzeitvisa-Verfahren vollständig zu digitalisieren. Der am 14. Februar vorgestellte Plan nennt speziell Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien als Pilotpartner für neue Plattformen.
Für Italien fügt sich die Strategie nahtlos in die laufende Migration der Portale Visti-Datenbank des Außenministeriums in eine Cloud-Umgebung ein sowie in die Einführung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) im Oktober 2025 an den Flughäfen Fiumicino und Malpensa. Für Reisende bedeutet dies, dass Schengen-Passstempel durch elektronische Aufzeichnungen ersetzt werden, die automatisch die 90/180-Tage-Regel überwachen.
Der Plan bestätigt zudem den Starttermin Ende 2026 für ETIAS, die sieben Euro teure Reisegenehmigung, die visumfreie Staatsangehörige – darunter Briten und Amerikaner – vor dem Flug nach Italien beantragen müssen. Anbieter von Geschäftsreisen sollten daher beginnen, ETIAS-Hinweise in Buchungsprozesse zu integrieren und Reisende über die strengeren Vorabkontrollen zu informieren.
Durch die Zentralisierung der Visaverfahren und die frühzeitige Risikoanalyse will Brüssel Wartezeiten verkürzen, Betrug reduzieren und den EU-Raum für Fachkräfte attraktiver machen. Arbeitgeber, die Talente in den Life-Science-Cluster Mailands oder den Luft- und Raumfahrtsektor Roms verlagern, können mit planbareren Abläufen rechnen – allerdings auch mit weniger Spielraum für Fehler, da biometrische und Sicherheitsdatenbanken in Echtzeit abgeglichen werden.
Für Italien fügt sich die Strategie nahtlos in die laufende Migration der Portale Visti-Datenbank des Außenministeriums in eine Cloud-Umgebung ein sowie in die Einführung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) im Oktober 2025 an den Flughäfen Fiumicino und Malpensa. Für Reisende bedeutet dies, dass Schengen-Passstempel durch elektronische Aufzeichnungen ersetzt werden, die automatisch die 90/180-Tage-Regel überwachen.
Der Plan bestätigt zudem den Starttermin Ende 2026 für ETIAS, die sieben Euro teure Reisegenehmigung, die visumfreie Staatsangehörige – darunter Briten und Amerikaner – vor dem Flug nach Italien beantragen müssen. Anbieter von Geschäftsreisen sollten daher beginnen, ETIAS-Hinweise in Buchungsprozesse zu integrieren und Reisende über die strengeren Vorabkontrollen zu informieren.
Durch die Zentralisierung der Visaverfahren und die frühzeitige Risikoanalyse will Brüssel Wartezeiten verkürzen, Betrug reduzieren und den EU-Raum für Fachkräfte attraktiver machen. Arbeitgeber, die Talente in den Life-Science-Cluster Mailands oder den Luft- und Raumfahrtsektor Roms verlagern, können mit planbareren Abläufen rechnen – allerdings auch mit weniger Spielraum für Fehler, da biometrische und Sicherheitsdatenbanken in Echtzeit abgeglichen werden.
Quelle: Travel and Tour World