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Italien verhindert landesweite Flughafenstreiks zum Schutz der Olympiareisen

Feb. 15, 2026
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Italien verhindert landesweite Flughafenstreiks zum Schutz der Olympiareisen
Weniger als zwei Wochen vor dem Ende der Olympischen Winterspiele Mailand–Cortina 2026 hat das italienische Ministerium für Infrastruktur und Verkehr eine Notverfügung erlassen, die einen für den 16. Februar geplanten 24-stündigen Flughafenstreik von sechs Luftfahrtgewerkschaften verschiebt. Vizepremier und Verkehrsminister Matteo Salvini unterzeichnete den Erlass am späten Freitagabend, nachdem die Luftfahrtaufsichtsbehörde gewarnt hatte, dass der Streik bis zu 27.000 Passagiere strandet und die Verbindungen zu den Austragungsorten in der Lombardei und den Dolomiten lahmlegen könnte.

Nach dem italienischen Streikrecht können Gewerkschaften gezwungen werden, Arbeitskämpfe zu verschieben, wenn „globale Ereignisse von öffentlicher Bedeutung“ gefährdet sind. Die Verfügung verlegt den Protest auf den 26. Februar – nach den Olympischen Spielen, aber noch während der Übergabephase – und verschafft den Fluggesellschaften Zeit, Reisende umzubuchen. Die Fluggesellschaft ITA Airways hatte für den 16. Februar 314 Abflüge geplant, die meisten außerhalb der gesetzlich geschützten Flugzeiten (07:00–10:00 und 18:00–21:00), während auch Vueling, easyJet und Bodenabfertigungsfirmen an den beiden Mailänder Flughäfen teilnehmen wollten.

Italien verhindert landesweite Flughafenstreiks zum Schutz der Olympiareisen


Geschäftsreisende sollten darauf hingewiesen werden, dass Flüge am 26. Februar weiterhin von Ausfällen betroffen sein könnten, insbesondere auf Inlands- und europäischen Shuttle-Strecken. Die Fluggesellschaften werden Anfang nächster Woche überarbeitete Flugpläne veröffentlichen; Flexibilitätsklauseln und Interline-Vereinbarungen könnten Umlenkungen über Zürich, München oder Wien ermöglichen. Reisenden, die zu Vorstandssitzungen im Finanzviertel Mailands unterwegs sind, wird empfohlen, Tageszugalternativen bereitzuhalten.

Der Erlass ist Teil einer größeren Verkehrsstörung im Februar. Das Bahnpersonal plant einen 24-stündigen landesweiten Streik am 27. und 28. Februar, und die Bodenabfertigungscrews an Flughäfen drohen mit weiteren Aktionen am 7. März. Obwohl die Regierung erneut eingreifen kann, sollten Firmenmobilitätsteams Pufferzeiten in Reisepläne einbauen und Mitarbeiter an die in Italien garantierten Servicezeiten erinnern, die während Streiks nur einen Notbetrieb gewährleisten.
Quelle: TravelPulse

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