
Der frisch gewählte Vorsitzende der Liberalen Partei, Angus Taylor, hat die Einwanderung zum Kernpunkt seiner politischen Agenda gemacht und am 18. Februar angekündigt, „wertorientierte Filter“ einzuführen, die Visa für Personen verweigern sollen, die „Hass oder Gewalt fördern“. Zwar verzichtete er auf eine feste Obergrenze, doch kündigte Taylor an, dass die Koalition die Überprüfungen von Charakter und Sicherheit verschärfen und bestehende Visaprogramme überprüfen werde, um sicherzustellen, dass sie Australiens nationalen Interessen dienen.
Wirtschaftsverbände äußerten sofort Besorgnis, dass die Rhetorik die Programme für arbeitgebergesponserte Visa destabilisieren könnte, gerade jetzt, wo sich der Arbeitskräftemangel entspannt. Taylor betonte, dass qualifizierte Migration „weiterhin entscheidend“ bleibe, deutete jedoch an, dass Compliance-Prüfungen und Englisch-Sprachanforderungen verschärft werden könnten. Analysten sehen in dem Schritt vor allem den Versuch, konservative Wähler nach einer schmerzhaften Wahlniederlage zurückzugewinnen, warnen aber vor der Gefahr, Branchen zu entfremden, die auf globales Talent angewiesen sind.
Für Manager im Bereich globale Mobilität bedeutet dies vor allem eines: Unsicherheit. Arbeitgebergesponserte 482- und 186-Visa könnten zusätzlichen Prüfungen oder „Wertedeklarationen“ unterzogen werden, ähnlich denen, die in einem letzte Woche durchgesickerten Entwurf diskutiert wurden. Unternehmen sollten die parlamentarischen Debatten genau verfolgen und sich auf längere Bearbeitungszeiten einstellen, falls neue Charakterprüfungen gesetzlich verankert werden.
Taylors Haltung hat auch diplomatische Auswirkungen. Länder, deren Bürger historisch hohe Visa-Ablehnungsquoten erfahren haben, wie Pakistan und Nigeria, beobachten genau, ob sich die „Wertetests“ zu faktischen länderspezifischen Beschränkungen entwickeln. Die Labor-Regierung hat sich bislang noch nicht detailliert geäußert, doch Innenministeriumsbeamte warnen intern, dass jede Reform mit den Antidiskriminierungsklauseln in Australiens Handelsabkommen vereinbar sein muss.
Eine Taskforce des Schattenkabinetts soll innerhalb von sechs Monaten einen Gesetzesentwurf vorlegen. Bis dahin raten Migrationsberater Unternehmen, wichtige Nominierungen zügig einzureichen, bevor mögliche Regeländerungen in Kraft treten.
Wirtschaftsverbände äußerten sofort Besorgnis, dass die Rhetorik die Programme für arbeitgebergesponserte Visa destabilisieren könnte, gerade jetzt, wo sich der Arbeitskräftemangel entspannt. Taylor betonte, dass qualifizierte Migration „weiterhin entscheidend“ bleibe, deutete jedoch an, dass Compliance-Prüfungen und Englisch-Sprachanforderungen verschärft werden könnten. Analysten sehen in dem Schritt vor allem den Versuch, konservative Wähler nach einer schmerzhaften Wahlniederlage zurückzugewinnen, warnen aber vor der Gefahr, Branchen zu entfremden, die auf globales Talent angewiesen sind.
Für Manager im Bereich globale Mobilität bedeutet dies vor allem eines: Unsicherheit. Arbeitgebergesponserte 482- und 186-Visa könnten zusätzlichen Prüfungen oder „Wertedeklarationen“ unterzogen werden, ähnlich denen, die in einem letzte Woche durchgesickerten Entwurf diskutiert wurden. Unternehmen sollten die parlamentarischen Debatten genau verfolgen und sich auf längere Bearbeitungszeiten einstellen, falls neue Charakterprüfungen gesetzlich verankert werden.
Taylors Haltung hat auch diplomatische Auswirkungen. Länder, deren Bürger historisch hohe Visa-Ablehnungsquoten erfahren haben, wie Pakistan und Nigeria, beobachten genau, ob sich die „Wertetests“ zu faktischen länderspezifischen Beschränkungen entwickeln. Die Labor-Regierung hat sich bislang noch nicht detailliert geäußert, doch Innenministeriumsbeamte warnen intern, dass jede Reform mit den Antidiskriminierungsklauseln in Australiens Handelsabkommen vereinbar sein muss.
Eine Taskforce des Schattenkabinetts soll innerhalb von sechs Monaten einen Gesetzesentwurf vorlegen. Bis dahin raten Migrationsberater Unternehmen, wichtige Nominierungen zügig einzureichen, bevor mögliche Regeländerungen in Kraft treten.
Quelle: 482Jobs Australia
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