
Ein kürzlich veröffentlichter Entwurf zur Änderung des polnischen Karta Polaka-Gesetzes würde das beliebte Programm „Polnische Karte“ grundlegend verändern, indem die Berechtigung strikt auf Antragsteller mit nachweisbarer polnischer Abstammung beschränkt und eine Bearbeitungsgebühr eingeführt wird. Das Außenministerium plant, den Gesetzentwurf im zweiten Quartal 2026 dem Sejm vorzulegen. (nashaniva.com)
Seit 2008 dient die Karta Polaka als wirksames Instrument der weichen Migration, das Inhabern visafreien Eintritt, das Recht auf Arbeit ohne zusätzliche Genehmigung sowie finanzielle Unterstützung bei der Umsiedlung gewährt. Bisher konnte langjähriges kulturelles Engagement – etwa ehrenamtliche Tätigkeiten in polnischsprachigen Vereinen – den Nachweis der Abstammung ersetzen. Dieser Weg würde entfallen, da die Behörden argumentieren, dass es im Laufe der 17-jährigen Programmlaufzeit vermehrt zu Missbrauch und Dokumentenfälschungen gekommen sei. (nashaniva.com)
Die Änderung sieht zudem eine einmalige Integrationspauschale (statt Ratenzahlungen über neun Monate) für Karteninhaber vor, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Die Sicherheitsüberprüfungen sollen durch eine Erweiterung der einzureichenden Daten verschärft werden, während Personen, die ihre polnische Staatsbürgerschaft bereits aufgegeben haben, dauerhaft vom Programm ausgeschlossen werden.
Für multinationale Arbeitgeber bedeuten die strengeren Regeln, dass künftige Einstellungen aus der polnischen Diaspora im ehemaligen UdSSR-Raum – insbesondere aus Belarus, der Ukraine und Kasachstan – mit höheren Vorlaufkosten und längeren Fristen für die Dokumentenbeschaffung rechnen müssen. Globale Mobilitätsteams sollten darauf vorbereitet sein, Kandidaten bei schwachem Abstammungsnachweis auf reguläre Arbeitserlaubnisverfahren oder die EU Blue Card umzuleiten.
Rechtsberater erwarten, dass die parlamentarische Debatte sich darauf konzentrieren wird, ob die neue Gebühr (deren Höhe noch nicht feststeht) talentierte Rückkehrer abschrecken könnte – gerade in einer Zeit, in der Polen im Wettbewerb um Fachkräfte aus MINT-Bereichen steht. Unternehmen wird empfohlen, den Gesetzgebungsprozess genau zu verfolgen und mögliche Erstattungen der Gebühren in Umzugspaketen einzuplanen.
Seit 2008 dient die Karta Polaka als wirksames Instrument der weichen Migration, das Inhabern visafreien Eintritt, das Recht auf Arbeit ohne zusätzliche Genehmigung sowie finanzielle Unterstützung bei der Umsiedlung gewährt. Bisher konnte langjähriges kulturelles Engagement – etwa ehrenamtliche Tätigkeiten in polnischsprachigen Vereinen – den Nachweis der Abstammung ersetzen. Dieser Weg würde entfallen, da die Behörden argumentieren, dass es im Laufe der 17-jährigen Programmlaufzeit vermehrt zu Missbrauch und Dokumentenfälschungen gekommen sei. (nashaniva.com)
Die Änderung sieht zudem eine einmalige Integrationspauschale (statt Ratenzahlungen über neun Monate) für Karteninhaber vor, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Die Sicherheitsüberprüfungen sollen durch eine Erweiterung der einzureichenden Daten verschärft werden, während Personen, die ihre polnische Staatsbürgerschaft bereits aufgegeben haben, dauerhaft vom Programm ausgeschlossen werden.
Für multinationale Arbeitgeber bedeuten die strengeren Regeln, dass künftige Einstellungen aus der polnischen Diaspora im ehemaligen UdSSR-Raum – insbesondere aus Belarus, der Ukraine und Kasachstan – mit höheren Vorlaufkosten und längeren Fristen für die Dokumentenbeschaffung rechnen müssen. Globale Mobilitätsteams sollten darauf vorbereitet sein, Kandidaten bei schwachem Abstammungsnachweis auf reguläre Arbeitserlaubnisverfahren oder die EU Blue Card umzuleiten.
Rechtsberater erwarten, dass die parlamentarische Debatte sich darauf konzentrieren wird, ob die neue Gebühr (deren Höhe noch nicht feststeht) talentierte Rückkehrer abschrecken könnte – gerade in einer Zeit, in der Polen im Wettbewerb um Fachkräfte aus MINT-Bereichen steht. Unternehmen wird empfohlen, den Gesetzgebungsprozess genau zu verfolgen und mögliche Erstattungen der Gebühren in Umzugspaketen einzuplanen.
Quelle: Nasha Niva