
Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas (NIA) prognostiziert, dass während der verlängerten Frühlingsfestferien (2. Februar bis 13. März 2026) der durchschnittliche tägliche Passagierverkehr ein Volumen von 2,05 Millionen Ein- und Ausreisenden erreichen wird – ein Anstieg von 14 % gegenüber dem Vorjahr und der höchste Wert seit 2019. Ein Bericht von CGTN vom 20. Februar hebt Rekordverkäufe von 298 Millionen Bahntickets sowie mehr als 1.400 zusätzliche Züge für das Rückreise-Wochenende hervor. Geschäftsreisende sollten mit längeren Warteschlangen an Flughäfen, strengeren Sicherheitskontrollen und begrenzter Sitzplatzverfügbarkeit auf beliebten Inlandsstrecken wie Beijing–Shenzhen rechnen. Einige Grenzübergänge – darunter Shanghai Pudong, Guangzhou Baiyun und Shenzhen Bay – haben zusätzliche automatisierte E-Passport-Schleusen eröffnet, doch die manuellen Schalter sind besonders morgens und spätabends, wenn viele internationale Flüge ankommen, weiterhin stark überlastet. Unternehmen mit Abgabeterminen direkt nach dem Fest sollten in Erwägung ziehen, Mitarbeiter über zweitklassige Drehkreuze (z. B. Hangzhou, Tianjin) umzuleiten, wo die Kapazitäten entspannter sind, oder Ankünfte auf die erste Märzwoche zu verschieben. Logistikteams, die Proben oder Ausrüstung transportieren, wird empfohlen, Zollinspektionstermine im Voraus zu buchen; mehrere Regionalflughäfen haben vorübergehende Personalengpässe angekündigt, die die Abfertigungszeiten um 8 bis 12 Stunden verlängern könnten. Fluggesellschaften berichten von einem starken Anstieg älterer Reisender – der sogenannten „Silberwirtschaft“ – mit Buchungen von Passagieren ab 60 Jahren, die im Jahresvergleich um 160 % gestiegen sind. Dieser demografische Wandel könnte das Boarding und die Einwanderungsabfertigung weiter verlangsamen, sodass die Fast-Track-Kanäle für Statuskunden mit zusätzlichem Andrang rechnen müssen. Mobilitätsmanager sollten Reisende über Selbstbedienungskioske, mobile Deklarations-Apps und Handgepäckbeschränkungen informieren, um die Aufenthaltsdauer zu verkürzen.
Quelle: CGTN
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