
Internationale Studierende, die nach Kanada kommen, um kurze Vorbereitungskurse wie Englisch- oder Mathematik-Upgrade zu absolvieren, erhalten künftig eine Studienerlaubnis, die nur für die Dauer des Kurses plus 90 Tage gültig ist – statt wie bisher mit einem Puffer von einem Jahr. Diese Änderung gab Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) am 22. Februar bekannt. Zuvor hatte The Economic Times über die Anpassung berichtet, nachdem IRCC seine Online-Anweisungen zur Kursdurchführung aktualisiert hatte.
Die neue Regelung betrifft Tausende von Studierenden, die Sprach- oder Grundkurse absolvieren, bevor sie an Colleges oder Universitäten weiterstudieren. Nach den alten Bestimmungen erhielten sie meist eine Erlaubnis, die den Vorbereitungskurs plus ein weiteres Jahr abdeckte, um innerhalb Kanadas einen Folgeantrag stellen zu können. Die Begrenzung auf 90 Tage bedeutet, dass Studierende ihren Folgeantrag deutlich früher einreichen müssen, um keinen Statusverlust zu riskieren.
Designated Learning Institutions (DLIs) müssen künftig die Zulassungsbescheide und Kursbeginnzeiten besser koordinieren, um Lücken zu vermeiden. Einwanderungsanwälte raten Studierenden, den Folgeantrag frühzeitig vorzubereiten und zusätzliche Kosten für biometrische Daten oder medizinische Untersuchungen einzuplanen, die eventuell erforderlich sind.
Die Maßnahme wird allgemein als Teil von Ottawas umfassender Strategie gesehen, Betrug einzudämmen und die stark gestiegenen Studienerlaubnisbestände nach Rekordzahlen internationaler Studierender in den Jahren 2024-25 besser zu verwalten. Colleges, die auf Vorbereitungskurse setzen, sollten ihre Orientierungsmaterialien überarbeiten und sicherstellen, dass Recruiter die verkürzte Gültigkeitsdauer klar kommunizieren.
Für Arbeitgeber, die Co-op- oder Absolventenprogramme nutzen, könnte sich der Übergang von Studierenden zu Arbeitserlaubnissen Ende 2026 leicht verzögern, langfristig wird die Arbeitskräfteversorgung dadurch jedoch kaum beeinträchtigt.
Die neue Regelung betrifft Tausende von Studierenden, die Sprach- oder Grundkurse absolvieren, bevor sie an Colleges oder Universitäten weiterstudieren. Nach den alten Bestimmungen erhielten sie meist eine Erlaubnis, die den Vorbereitungskurs plus ein weiteres Jahr abdeckte, um innerhalb Kanadas einen Folgeantrag stellen zu können. Die Begrenzung auf 90 Tage bedeutet, dass Studierende ihren Folgeantrag deutlich früher einreichen müssen, um keinen Statusverlust zu riskieren.
Designated Learning Institutions (DLIs) müssen künftig die Zulassungsbescheide und Kursbeginnzeiten besser koordinieren, um Lücken zu vermeiden. Einwanderungsanwälte raten Studierenden, den Folgeantrag frühzeitig vorzubereiten und zusätzliche Kosten für biometrische Daten oder medizinische Untersuchungen einzuplanen, die eventuell erforderlich sind.
Die Maßnahme wird allgemein als Teil von Ottawas umfassender Strategie gesehen, Betrug einzudämmen und die stark gestiegenen Studienerlaubnisbestände nach Rekordzahlen internationaler Studierender in den Jahren 2024-25 besser zu verwalten. Colleges, die auf Vorbereitungskurse setzen, sollten ihre Orientierungsmaterialien überarbeiten und sicherstellen, dass Recruiter die verkürzte Gültigkeitsdauer klar kommunizieren.
Für Arbeitgeber, die Co-op- oder Absolventenprogramme nutzen, könnte sich der Übergang von Studierenden zu Arbeitserlaubnissen Ende 2026 leicht verzögern, langfristig wird die Arbeitskräfteversorgung dadurch jedoch kaum beeinträchtigt.
Quelle: The Economic Times
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