
Das Eidgenössische Zoll- und Grenzsicherheitsamt (EZG) der Schweiz hat am 23. Februar 2026 mitgeteilt, dass die nationale Zolltarifdatenbank „Tares“ zum 1. März aktualisiert wird. Die Überarbeitung betrifft vor allem die Warenverzeichnisse, hat aber auch praktische Auswirkungen für internationale Umzugsunternehmen und Expatriates, die persönliche Gegenstände in die Schweiz einführen. Zu den wichtigsten Änderungen zählen neue Unterpositionen für Mikromobilitätsgeräte mit Lithiumbatterien sowie ein zusammengefasster Tarif für Smart-Home-Geräte – Artikel, die häufig von beruflich bedingten Umzügen importiert werden. Das EZG wird bestehende verbindliche Zolltarifentscheidungen automatisch auf die neuen Codes übertragen, empfiehlt Spediteuren jedoch, die Deklarationen sorgfältig zu prüfen, um Verzögerungen oder nachträgliche Abgaben zu vermeiden. Von unserer Redaktion befragte globale Umzugsfirmen begrüßten die frühzeitige Information. „Die Hochsaison für Frühlingsentsendungen beginnt im März; die genauen Warencodes jetzt zu kennen, ermöglicht es uns, Zollpapiere vorab auszufüllen und Lieferzusagen einzuhalten“, erklärte der Betriebsleiter eines großen Genfer Umzugsunternehmens. Unternehmen, die pauschale Umzugskostenvergütungen zahlen, sollten zudem beachten, dass Änderungen in den Bemessungsgrundlagen zu einer leichten Erhöhung der Einfuhrsteuer auf hochwertige Elektronik führen können. Das EZG hat eine englischsprachige FAQ veröffentlicht und betreibt vom 26. Februar bis 8. März eine erweiterte Hotline. Elektronische Deklarationen über die Plattform „Passar“, die nach dem 1. März um 00:00 Uhr MEZ eingereicht werden, müssen die neuen Codes enthalten, andernfalls droht eine Ablehnung an der Grenze.
Quelle: FOCBS – notice