
Britische Staatsbürger, die nach dem Brexit weiterhin auf Spaniens Ausländer-Identitätskarte (TIE) angewiesen sind, müssen sich auf einen nervenaufreibenden Frühling einstellen. Die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes CSIF bestätigt, dass Termine bei den Ausländerbehörden derzeit „Wochen, manchmal Monate“ entfernt sind und sich noch weiter verzögern könnten, sobald das kommende Migrationsregulierungsprogramm Spaniens startet. Euro Weekly News berichtet von einer steigenden Zahl an Beschwerden von Expats, die ihre Karten nicht erneuern, neugeborene Angehörige nicht registrieren oder Studentenvisa nicht in Arbeitsvisa für Absolventen umwandeln können. Ohne gültige TIE riskieren Briten eingefrorene Bankkonten, abgelehnte Hypothekenanträge und verweigerte Check-ins bei Flügen im Schengen-Raum. Die Britische Handelskammer in Spanien berichtet, dass einige Mitglieder bereits Projektstarts verschoben haben, weil neue Mitarbeiter keine Termine für Fingerabdrücke bekommen. Nach spanischen Vorschriften darf die Karte erst nach Ablauf der physischen TIE erneuert werden, was kaum Puffer für administrative Verzögerungen lässt.
Was verursacht den Stau? Quellen nennen drei zusammenlaufende Faktoren: (1) Nachwirkungen der Brexit-Anträge britischer Staatsbürger, die noch bearbeitet werden; (2) die gestiegene Nachfrage durch letztes Jahr eingeführte flexiblere Aufenthaltswege (Arraigo para formación, Digital-Nomaden-Visum etc.); und (3) Personalengpässe in den Provinzämtern durch Fluktuation. Das Ergebnis: Jede zusätzliche Arbeitslast – wie die erwarteten eine halbe Million Regulierungsanträge ab April – könnte den Routinebetrieb lahmlegen.
Praktische Tipps von Umzugsprofis sind, die Erneuerungsanträge am ersten Tag der Berechtigung einzureichen, 30 € für private Fingerabdrucktermine in weniger ausgelasteten Provinzen zu zahlen und den „resguardo“ (offiziellen Beleg) auszudrucken, um ihn Banken, Vermietern und Grenzbeamten vorzuzeigen, falls die Plastikkarte nicht rechtzeitig ankommt. Arbeitgeber werden aufgefordert, die Einsatzpläne von Mitarbeitern mit bald ablaufender Aufenthaltsgenehmigung zu prüfen und gegebenenfalls Kosten für Fahrten in andere Provinzen einzuplanen, wo noch Termine verfügbar sind.
Langfristig fordern Experten, dass Spanien seine digitale Transformation beschleunigt. Während das Mercurio-Portal bereits Online-Anträge für einige Kategorien ermöglicht, sind Fingerabdrücke und Kartenausgabe weiterhin nur persönlich möglich. Eine Initiative, biometrische Daten an Polizeistationen im Ausland zu erfassen – ähnlich dem Pilotprojekt mit mobilen Kits in Frankreich – könnte künftige Engpässe entschärfen und Spaniens Attraktivität für post-Brexit-Fachkräfte stärken.
Was verursacht den Stau? Quellen nennen drei zusammenlaufende Faktoren: (1) Nachwirkungen der Brexit-Anträge britischer Staatsbürger, die noch bearbeitet werden; (2) die gestiegene Nachfrage durch letztes Jahr eingeführte flexiblere Aufenthaltswege (Arraigo para formación, Digital-Nomaden-Visum etc.); und (3) Personalengpässe in den Provinzämtern durch Fluktuation. Das Ergebnis: Jede zusätzliche Arbeitslast – wie die erwarteten eine halbe Million Regulierungsanträge ab April – könnte den Routinebetrieb lahmlegen.
Praktische Tipps von Umzugsprofis sind, die Erneuerungsanträge am ersten Tag der Berechtigung einzureichen, 30 € für private Fingerabdrucktermine in weniger ausgelasteten Provinzen zu zahlen und den „resguardo“ (offiziellen Beleg) auszudrucken, um ihn Banken, Vermietern und Grenzbeamten vorzuzeigen, falls die Plastikkarte nicht rechtzeitig ankommt. Arbeitgeber werden aufgefordert, die Einsatzpläne von Mitarbeitern mit bald ablaufender Aufenthaltsgenehmigung zu prüfen und gegebenenfalls Kosten für Fahrten in andere Provinzen einzuplanen, wo noch Termine verfügbar sind.
Langfristig fordern Experten, dass Spanien seine digitale Transformation beschleunigt. Während das Mercurio-Portal bereits Online-Anträge für einige Kategorien ermöglicht, sind Fingerabdrücke und Kartenausgabe weiterhin nur persönlich möglich. Eine Initiative, biometrische Daten an Polizeistationen im Ausland zu erfassen – ähnlich dem Pilotprojekt mit mobilen Kits in Frankreich – könnte künftige Engpässe entschärfen und Spaniens Attraktivität für post-Brexit-Fachkräfte stärken.
Quelle: Euro Weekly News
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