
Die stark vom Tourismus abhängige spanische Wirtschaft könnte diesen Sommer stundenlange Warteschlangen bei der Passkontrolle erleben, wenn Brüssel nicht wichtige Teile des neuen Schengen-Ein- und Ausreisesystems (EES) aussetzt, warnten Branchenverbände am 16. Februar. In einer gemeinsamen Erklärung, die von Euro Weekly News und Travel & Tour World zitiert wurde, erklärten der Airports Council International (ACI Europe), Airlines for Europe (A4E) und die International Air Transport Association (IATA), dass das biometriebasierte System – das ab dem 10. April eine 100-prozentige Erfassung von Drittstaatsangehörigen vorsieht – „operativ nicht einsatzbereit“ sei.
Im Rahmen der schrittweisen Einführung geben derzeit nur 35 Prozent der Nicht-EU-Reisenden beim Grenzübertritt nach Spanien Fingerabdrücke und Gesichtsbilder ab. Die vollständige Erfassung nur wenige Wochen vor der Hauptsaison könnte die Wartezeiten von bereits beobachteten zwei Stunden auf „vier Stunden oder mehr“ erhöhen, so die Verbände. Als Hauptursachen werden chronischer Personalmangel an den Kontrollstellen der Policía Nacional, unzuverlässige Leistung automatisierter Kioske und die langsame Nutzung einer Frontex-Voranmeldungs-App genannt.
Die wichtigsten spanischen Flughäfen – Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat und Málaga – bearbeiteten allein im Juli und August letzten Jahres mehr als 10 Millionen Nicht-EU-Passagiere. Hoteliers befürchten, dass überfüllte Ankunftshallen dem wichtigen Markt für Meetings und Incentives schaden könnten, gerade jetzt, da die Ausgaben für Geschäftsreisen wieder steigen. Fluggesellschaften warnen vor Kettenreaktionen bei Anschlussflügen: Verpasste Verbindungen innerhalb Europas könnten sich auf eng getaktete Flugpläne auswirken.
Die Branchenführer fordern die Europäische Kommission auf, eine „Notbremse“ zu behalten, die es den Mitgliedstaaten erlaubt, die biometrische Erfassung bis zum 31. Oktober 2026 teilweise auszusetzen. Für globale Mobilitätsmanager lautet der pragmatische Rat: Reisende auf längere Grenzformalitäten vorbereiten, zusätzliche Transitzeit in Reisepläne einbauen und die Warnungen der Fluggesellschaften beobachten, falls Spanien oder andere Schengen-Staaten kurzfristig lokale Aussetzungen veranlassen.
Im Rahmen der schrittweisen Einführung geben derzeit nur 35 Prozent der Nicht-EU-Reisenden beim Grenzübertritt nach Spanien Fingerabdrücke und Gesichtsbilder ab. Die vollständige Erfassung nur wenige Wochen vor der Hauptsaison könnte die Wartezeiten von bereits beobachteten zwei Stunden auf „vier Stunden oder mehr“ erhöhen, so die Verbände. Als Hauptursachen werden chronischer Personalmangel an den Kontrollstellen der Policía Nacional, unzuverlässige Leistung automatisierter Kioske und die langsame Nutzung einer Frontex-Voranmeldungs-App genannt.
Die wichtigsten spanischen Flughäfen – Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat und Málaga – bearbeiteten allein im Juli und August letzten Jahres mehr als 10 Millionen Nicht-EU-Passagiere. Hoteliers befürchten, dass überfüllte Ankunftshallen dem wichtigen Markt für Meetings und Incentives schaden könnten, gerade jetzt, da die Ausgaben für Geschäftsreisen wieder steigen. Fluggesellschaften warnen vor Kettenreaktionen bei Anschlussflügen: Verpasste Verbindungen innerhalb Europas könnten sich auf eng getaktete Flugpläne auswirken.
Die Branchenführer fordern die Europäische Kommission auf, eine „Notbremse“ zu behalten, die es den Mitgliedstaaten erlaubt, die biometrische Erfassung bis zum 31. Oktober 2026 teilweise auszusetzen. Für globale Mobilitätsmanager lautet der pragmatische Rat: Reisende auf längere Grenzformalitäten vorbereiten, zusätzliche Transitzeit in Reisepläne einbauen und die Warnungen der Fluggesellschaften beobachten, falls Spanien oder andere Schengen-Staaten kurzfristig lokale Aussetzungen veranlassen.
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