
Auf einer Vier-Nationen-Konferenz in Rom am 26. Februar 2026 haben Spanien, Italien und Griechenland den Vorschlag Pakistans zur Ausweitung regulierter Arbeitsmigrationswege als Mittel gegen Menschenschmuggel offiziell unterstützt. Die Innenminister einigten sich darauf, von der EU finanzierte Programme zu entwickeln, die pakistanische Fachkräfte mit europäischen Arbeitsmarktbedarfen zusammenbringen, und versprachen eine engere Zusammenarbeit bei der Rückführung von Straftätern und Schmugglern. Spanische Vertreter hoben den Erfolg der Saisonarbeiterquoten mit Marokko als Modell für gesteuerte Migration hervor, die sowohl den Herkunfts- als auch den Zielländern zugutekommt. Im Rahmen dieses Programms könnte Spanien zusätzliche Visa für Landwirtschaft und Bauwesen an geprüfte pakistanische Arbeitskräfte vergeben, um inländische Rekrutierungslücken zu schließen. Dieser Schritt fügt sich in Madrids umfassendere Strategie ein, legale Migration als Motor für wirtschaftliches Wachstum zu nutzen – sichtbar auch im geplanten Programm zur Migrantenregulierung 2026 – und positioniert Spanien als wichtigen Fürsprecher für externe Talentpools innerhalb der EU. Für multinationale Unternehmen mit Niederlassungen in Spanien könnte ein neues bilaterales oder EU-weites Rahmenwerk die Einstellung von Arbeitskräften aus Pakistan erleichtern und die Abhängigkeit von teuren innerbetrieblichen Versetzungen verringern. Compliance-Teams sollten die Entwicklung von beschleunigten Arbeitserlaubniskategorien oder Qualifikationslisten, die aus der in Rom angekündigten Arbeitsgruppe hervorgehen, genau beobachten.
Quelle: Aaj English TV