
Am 28. Februar 2026 bestätigte das Ministerium für Tourismus, dass das e-Touristenvisum (e-TV) Indiens nun 166 Länder umfasst, zuvor waren es 156. Neu hinzugekommen sind Algerien, Fidschi, Kenia, Uruguay, Armenien und Nordmazedonien. Die Erweiterung unterstützt die staatliche Marketingkampagne „Visit India 2026“ und ergänzt die biometrischen Fast-Track-Spuren, die inzwischen an 13 internationalen Flughäfen aktiv sind. Antragsteller füllen ein Online-Formular aus, laden einen Passscan und ein Foto hoch und erhalten innerhalb von 72 Stunden eine elektronische Reisegenehmigung. Branchenanalysten prognostizieren, dass diese Maßnahme die Zahl der Einreisen im Geschäftsjahr 2026/27 um 8 % steigern könnte, mit positiven Effekten für Konferenzveranstalter und den Medizintourismus. Die Mobility-Abteilung von Deloitte weist darauf hin, dass erleichterte Einreisebestimmungen für Touristen oft zu längeren Geschäftsreisen führen, da internationale Teams Meetings mit Urlaubsreisen kombinieren. Wichtige Hinweise für Unternehmen: (1) prüfen, ob die Nationalität der Mitarbeiter neu berechtigt ist; (2) Reisende daran erinnern, dass das e-TV eine doppelte Einreise für bis zu 30 Tage erlaubt – längere Aufenthalte erfordern ein Geschäfts- oder Konferenzvisum; (3) sicherstellen, dass die Pässe mindestens sechs Monate gültig sind, auch wenn kein physischer Visasticker ausgestellt wird. Die Airports Authority of India berichtet, dass spezielle e-Visa-Schalter die durchschnittliche Einreisezeit in Delhi und Bengaluru um drei Minuten pro Passagier verkürzt haben – ein spürbarer Vorteil während der morgendlichen Stoßzeiten.
Quelle: Deccan Chronicle
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Indien.Mehr von Indien
Alle anzeigen
Indien führt verpflichtendes e-B-4-Geschäftsvisum für chinesische Investoren ein, Papieranträge werden abgeschafft
Nahost-Konflikt führt am 1. März zur Streichung von 350 Flügen mit Indien-Bezug