
Das brasilianische Außenministerium bestätigte am 2. März 2026, dass Inhaber regulärer Reisepässe aus China, Dänemark, Frankreich, Ungarn, Irland, Jamaika, St. Lucia und den Bahamas für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen – verlängerbar auf insgesamt 90 Tage innerhalb von 12 Monaten – keine Visa mehr benötigen. Die am 28. Februar unter dem Titel „Open Doors 2026“ angekündigte Maßnahme ist die bislang ehrgeizigste einseitige Visafreiheit Brasiliens seit der Pandemie. Die Behörden rechnen damit, dass die acht Märkte allein in diesem Jahr mehr als 600 Millionen US-Dollar an Ausgaben im Tourismus- und Veranstaltungssektor generieren könnten.
Die Änderung ist zudem zeitlich so abgestimmt, dass Brasilien Unternehmensveranstaltungen im Zusammenhang mit der Rugby-Weltmeisterschaft 2027 in São Paulo sowie Vorbereitungs-Camps für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles anziehen kann. Aus Sicht der Geschäftsmobilität beseitigt die Visafreiheit einen der letzten papierbasierten konsularischen Prozesse in der Region für chinesische Führungskräfte und vereinfacht deutlich kurzfristige Geschäftsabschlüsse für europäische Unternehmen mit regionalen Hauptsitzen in Irland, Dänemark und Frankreich.
Multinationale Mobilitätsteams sollten ihre automatisierten Reisegenehmigungsprozesse an die neue 30-Tage-Regel anpassen, sicherstellen, dass Mitarbeiter Nachweise über Weiterreise und finanzielle Mittel (weiterhin von Einwanderungsbehörden verlangt) mitführen, und die Verhandlungen zur Gegenseitigkeit beobachten – insbesondere mit China, dessen eigene 30-Tage-Visafreiheit für Brasilianer noch ein einjähriges Pilotprojekt ist.
Die Fluggesellschaften reagierten prompt: LATAM erhöhte die Kapazitäten auf Codeshare-Flügen zwischen Shanghai und São Paulo, und Air France-KLM kündigte zusätzliche Flüge nach Paris für das dritte Quartal an. Globale Hotelketten begrüßten die Maßnahme, warnten jedoch, dass wohlhabende Besucher an Flughäfen weiterhin mit Engpässen rechnen müssen, bis Brasiliens neue biometrische E-Gates noch in diesem Jahr landesweit eingeführt werden.
Für Mobilitätsmanager liegt der größte Vorteil in der Zeitersparnis: Ein Prozess, der zuvor eine Online-Anmeldung, eine Gebühr von 80 US-Dollar und eine Bearbeitungszeit von fünf Tagen erforderte, wurde auf eine Dokumentenprüfung durch die Fluggesellschaft beim Boarding reduziert. Unternehmen sollten jedoch ihre Vielreisenden daran erinnern, dass längere Aufenthalte, technische Tätigkeiten und bezahlte Arbeit weiterhin die entsprechenden temporären Visa erfordern.
Die Änderung ist zudem zeitlich so abgestimmt, dass Brasilien Unternehmensveranstaltungen im Zusammenhang mit der Rugby-Weltmeisterschaft 2027 in São Paulo sowie Vorbereitungs-Camps für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles anziehen kann. Aus Sicht der Geschäftsmobilität beseitigt die Visafreiheit einen der letzten papierbasierten konsularischen Prozesse in der Region für chinesische Führungskräfte und vereinfacht deutlich kurzfristige Geschäftsabschlüsse für europäische Unternehmen mit regionalen Hauptsitzen in Irland, Dänemark und Frankreich.
Multinationale Mobilitätsteams sollten ihre automatisierten Reisegenehmigungsprozesse an die neue 30-Tage-Regel anpassen, sicherstellen, dass Mitarbeiter Nachweise über Weiterreise und finanzielle Mittel (weiterhin von Einwanderungsbehörden verlangt) mitführen, und die Verhandlungen zur Gegenseitigkeit beobachten – insbesondere mit China, dessen eigene 30-Tage-Visafreiheit für Brasilianer noch ein einjähriges Pilotprojekt ist.
Die Fluggesellschaften reagierten prompt: LATAM erhöhte die Kapazitäten auf Codeshare-Flügen zwischen Shanghai und São Paulo, und Air France-KLM kündigte zusätzliche Flüge nach Paris für das dritte Quartal an. Globale Hotelketten begrüßten die Maßnahme, warnten jedoch, dass wohlhabende Besucher an Flughäfen weiterhin mit Engpässen rechnen müssen, bis Brasiliens neue biometrische E-Gates noch in diesem Jahr landesweit eingeführt werden.
Für Mobilitätsmanager liegt der größte Vorteil in der Zeitersparnis: Ein Prozess, der zuvor eine Online-Anmeldung, eine Gebühr von 80 US-Dollar und eine Bearbeitungszeit von fünf Tagen erforderte, wurde auf eine Dokumentenprüfung durch die Fluggesellschaft beim Boarding reduziert. Unternehmen sollten jedoch ihre Vielreisenden daran erinnern, dass längere Aufenthalte, technische Tätigkeiten und bezahlte Arbeit weiterhin die entsprechenden temporären Visa erfordern.
Quelle: Travel and Tour World
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