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Flughäfen Dubai und Abu Dhabi nehmen nach beispielloser Luftraumsperrung eingeschränkten Passagierbetrieb wieder auf

März 4, 2026
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Flughäfen Dubai und Abu Dhabi nehmen nach beispielloser Luftraumsperrung eingeschränkten Passagierbetrieb wieder auf
Nach drei Tagen vollständiger Einstellung des Flugbetriebs aufgrund der regionalen Luftraumsperrungen infolge des Raketen- und Drohnenangriffs Irans haben die beiden größten Flughäfen der Vereinigten Arabischen Emirate – Dubai International (DXB) und Abu Dhabi Zayed International (AUH) – am 3. März 2026 den Betrieb mit eingeschränktem Flugverkehr wieder aufgenommen. Der Betrieb startete spät am 2. März und wurde am Dienstag vorsichtig hochgefahren, wobei nur ein Bruchteil der üblichen 1.400 täglichen Starts und Landungen freigegeben wurde. Emirates, Etihad und flydubai erhielten jeweils Krisen-Slots für vorrangige Passagierflüge. Bis zum Nachmittag des 3. März landeten vier Emirates Großraumflugzeuge in Europa und Asien, während Etihad zwei Boeing 787 nach Heathrow und Frankfurt entsandte. Die Billigfluggesellschaft Air Arabia hielt ihr Netzwerk jedoch bis 15:00 Uhr Ortszeit am 4. März am Boden, was die uneinheitliche Vorgehensweise der einzelnen Airlines unterstreicht. Die Luftfahrtbehörden erklärten, dass der schrittweise Neustart auf Risikobewertungen basiert, die große Teile des iranischen, irakischen und saudischen Luftraums weiterhin als Konfliktzonen einstufen. Die Crews müssen lange Umwege über den Luftraum von Muscat und das Arabische Meer fliegen, was westwärts bis zu 90 Minuten zusätzlich bedeutet und den Treibstoffverbrauch in Zeiten steigender Ölpreise erhöht. Die General Civil Aviation Authority (GCAA) bestätigte, dass Terminal 3 am DXB oberflächliche Schäden erlitten hat und bis zur Reparatur teilweise geschlossen bleibt. Für Geschäftsreisende bedeutet der Neustart, dass für Ende der Woche geplante Meetings eine Chance auf Durchführung haben – allerdings nur für jene, die bereits Tickets für die wenigen operierenden Flüge besitzen. Unternehmen leiten ihre Mitarbeiter über Muscat und Colombo um oder setzen verstärkt auf Videokonferenzen, bis das Flugprogramm ausgeweitet wird. Frachtspediteure wurden informiert, dass vorrangig medizinische Güter, Lebensmittel und zeitkritische High-Tech-Sendungen transportiert werden, bis die Kapazitäten im Frachtraum wieder normal sind. Reiseverantwortliche sollten weiterhin die Apps der Airlines beobachten, Mitarbeiter auf den Krisenplattformen der jeweiligen Botschaften registrieren und längere Bodenzeiten durch verstärkte Sicherheitskontrollen einplanen. Die GCAA warnte, dass eine erneute Eskalation des Konflikts eine weitere vollständige Schließung mit nur wenigen Minuten Vorwarnzeit auslösen könnte, weshalb Notfallpläne mindestens bis nächste Woche aktiv bleiben sollten.
Quelle: World Arabia

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