
Im Rahmen eines Notfall-Risikominderungsprogramms hat die Generalbehörde für Zivilluftfahrt der VAE (GCAA) in den frühen Morgenstunden des 1. März 2026 eine NOTAM veröffentlicht, die alle Fluggenehmigungen für unbemannte Luftfahrzeuge, Segelflugzeuge und leichte Sportflugzeuge für einen erneuerbaren Zeitraum von sieben Tagen aussetzt. Die Anordnung, die auf der Website der GCAA und in den lokalen Medien veröffentlicht wurde, trat sofort in Kraft und ermächtigt die Polizeikräfte in allen sieben Emiraten, Ausrüstung zu beschlagnahmen und Verwaltungsstrafen gegen Verstöße zu verhängen. Das vorübergehende Verbot steht in direktem Zusammenhang mit der Sorge, dass Hobby-Drohnen die mehrschichtigen Luftverteidigungssysteme, die derzeit iranische Geschosse abfangen, stören könnten und von Radarbedienern fälschlicherweise als feindliche Objekte wahrgenommen werden könnten. Zivilluftfahrtinspektoren wurden an Stränden, in Wüstenfreizeitzonen und beliebten Drehorten eingesetzt, um die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen. Kommerzielle Betreiber erhalten enge Ausnahmen: Inspektionsflüge im Energiesektor und zeitkritische medizinische Logistikflüge dürfen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung der Abteilung für Luftnavigation und Flugplätze der GCAA durchgeführt werden. Drehgenehmigungen, die von der Zivilluftfahrtbehörde Dubai und der Filmkommission Abu Dhabi erteilt wurden, sind automatisch ausgesetzt. Für globale Mobilitätsmanager ist die Botschaft klar: Luftaufnahmen von Standorten, Marketing-Drehs und Veranstaltungsplanungen, die Drohnen erfordern, müssen neu terminiert werden. Unternehmen, die auf BVLOS-Plattformen (außerhalb der Sichtweite) für die Überwachung von Pipelines oder Solarparks angewiesen sind, sollten bis zur Aufhebung des Verbots auf Bodenpatrouillen oder Satellitenbilder umsteigen. Mitarbeiter, die in ihrer Freizeit Segelflugzeuge oder Ultraleichtflugzeuge fliegen – beliebte Wochenendaktivitäten in Ras Al Khaimah – sollten daran erinnert werden, dass ihre Versicherung im Falle eines Verstoßes gegen die Anordnung erlöschen könnte. Die GCAA wird die Sicherheitslage am 8. März überprüfen und entscheiden, ob das Verbot aufgehoben, geändert oder verlängert wird. Angesichts der dynamischen regionalen Lage rechnen die meisten Luftfahrtexperten mit mindestens einer teilweisen Verlängerung.
Quelle: Gulf News
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