
Marokkanische und andere Nicht-EU-Studierende, die an belgischen Universitäten studieren möchten, müssen ab dem Studienjahr 2026/27 nachweisen, dass ihnen monatlich **1.050 €** zur Verfügung stehen – eine Erhöhung von bisher 835 € –, bestätigte das Ausländeramt am 5. März. Migrationsministerin Anneleen Van Bossuyt erklärte, dass die neue, jährlich indexierte Grenze die tatsächlichen Lebenshaltungskosten besser widerspiegelt und Bewerber abschrecken soll, die den Studentenstatus als Hintertür zur Migration nutzen.
Die Erhöhung bedeutet, dass künftige Studierende Kontoauszüge oder eine finanzielle Bürgschaft eines Sponsors vorlegen müssen, die für das gesamte Jahr mehr als 12.000 € abdeckt – ein Anstieg um 26 %, den Kritiker als „silberne Mauer“ bezeichnen, die den Zugang vor allem wohlhabenderen Familien erschwert. Nach bereits 536 abgelehnten marokkanischen Anträgen im vergangenen Jahr befürchten Bildungsagenturen, dass die Ablehnungszahlen weiter steigen werden; Universitäten sorgen sich, dass die Talente für Ingenieur- und IT-Studiengänge knapp werden könnten.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet die Änderung eine zusätzliche Herausforderung bei Programmen für Absolventen und Praktikanten, die Nicht-EU-Talente über belgische Masterstudiengänge fördern. Firmen, die bisher nur geringe Zuschüsse gewährten, müssen nun möglicherweise größere Sponsorenbescheinigungen oder Stipendien ausstellen, um die Anforderungen zu erfüllen.
Van Bossuyt betonte, dass die Maßnahme Teil der strengeren, wirtschaftlich orientierten Migrationsstrategie Belgiens sei. Die Unterhaltssumme wird jedes Jahr im Juli neu indexiert und liegt für 2026/27 bei 1.062 €, mit möglicher weiterer Steigerung durch die Inflation. Studierende, die sich bereits in Belgien aufhalten, sind nicht betroffen, doch Verlängerungsanträge ab dem 1. Juli müssen die neue Grenze erfüllen.
Universitäten setzen sich für eine Übergangsregelung und mehr Stipendien ein; das Ministerium signalisierte jedoch nur begrenzte Flexibilität und argumentierte, dass „finanzielle Unabhängigkeit eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration“ sei.
Die Erhöhung bedeutet, dass künftige Studierende Kontoauszüge oder eine finanzielle Bürgschaft eines Sponsors vorlegen müssen, die für das gesamte Jahr mehr als 12.000 € abdeckt – ein Anstieg um 26 %, den Kritiker als „silberne Mauer“ bezeichnen, die den Zugang vor allem wohlhabenderen Familien erschwert. Nach bereits 536 abgelehnten marokkanischen Anträgen im vergangenen Jahr befürchten Bildungsagenturen, dass die Ablehnungszahlen weiter steigen werden; Universitäten sorgen sich, dass die Talente für Ingenieur- und IT-Studiengänge knapp werden könnten.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet die Änderung eine zusätzliche Herausforderung bei Programmen für Absolventen und Praktikanten, die Nicht-EU-Talente über belgische Masterstudiengänge fördern. Firmen, die bisher nur geringe Zuschüsse gewährten, müssen nun möglicherweise größere Sponsorenbescheinigungen oder Stipendien ausstellen, um die Anforderungen zu erfüllen.
Van Bossuyt betonte, dass die Maßnahme Teil der strengeren, wirtschaftlich orientierten Migrationsstrategie Belgiens sei. Die Unterhaltssumme wird jedes Jahr im Juli neu indexiert und liegt für 2026/27 bei 1.062 €, mit möglicher weiterer Steigerung durch die Inflation. Studierende, die sich bereits in Belgien aufhalten, sind nicht betroffen, doch Verlängerungsanträge ab dem 1. Juli müssen die neue Grenze erfüllen.
Universitäten setzen sich für eine Übergangsregelung und mehr Stipendien ein; das Ministerium signalisierte jedoch nur begrenzte Flexibilität und argumentierte, dass „finanzielle Unabhängigkeit eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration“ sei.
Quelle: Bladi.net
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