
Nicht-europäische Studierende, die planen, in Belgien zu studieren, müssen ab dem akademischen Jahr 2026-2027 deutlich höhere finanzielle Mittel nachweisen. Migrationsministerin Anneleen Van Bossuyt unterzeichnete einen königlichen Erlass, der die monatliche Existenzsicherung von 835 € auf 1.062 € anhebt, mit jährlicher Indexierung. Da Antragsteller die Finanzierung für ein ganzes Jahr im Voraus nachweisen müssen, liegt der praktische Betrag nun über 12.700 € – ein Anstieg von 27 %, der laut den internationalen Büros der Universitäten die stark gestiegenen Wohn- und Energiekosten realistischer widerspiegelt.
Die neue Grenze gilt für alle Anträge auf ein langfristiges Studienvisum (Kategorie D), die ab dem 15. August 2026 eingereicht werden, einschließlich Verlängerungen für bereits in Belgien studierende Personen. Der Nachweis kann in Form eines Stipendiums, eines Sperrkontos oder des bewährten „Bürgen“-Systems erfolgen, bei dem ein belgischer Einwohner sich verpflichtet, die Ausgaben des Studierenden zu übernehmen. Missbrauch dieses Bürgensystems – etwa durch bezahlte Sponsoren, die in sozialen Medien werben und später die Schulden nicht begleichen – hat das Ministerium veranlasst, eine schwarze Liste säumiger Bürgen einzuführen und strengere Hintergrundprüfungen durchzuführen.
Die Universitäten unterstützen die Änderung weitgehend: Die KU Leuven und die Universität Gent verlangen bereits mindestens 1.000 € pro Monat für internationale Studienbewerber und argumentieren, dass unterfinanzierte Studierende ein höheres Risiko für Studienabbrüche, psychische Belastungen und sogar Obdachlosigkeit haben. Im Jahr 2025 bearbeitete Belgien 16.434 Anträge auf ein Studienvisum von Nicht-EU-Bürgern und lehnte 2.615 davon ab – viele wegen unzureichender finanzieller Mittel oder gefälschter Zeugnisse. Die häufigsten Herkunftsländer der Antragsteller waren Kamerun, Marokko und China.
Für Unternehmensmobilitätsprogramme könnte die höhere Hürde die Zahl der internationalen Absolventen verringern, die über die belgische 12-monatige „Suchjahr“-Aufenthaltserlaubnis nach dem Studium lokal eingestellt werden können. Personalabteilungen, die auf die Rekrutierung an Universitäten setzen, sollten sich auf einen kleineren, aber möglicherweise besser ausgestatteten Talentpool einstellen und erwägen, Umzugskosten oder Gehaltsvorschüsse für zukünftige Mitarbeitende zu erhöhen. Bildungsagenturen und Umzugsdienstleister sollten ihre Checklisten und Budgetierungsinstrumente umgehend aktualisieren, um Visumsablehnungen zu vermeiden.
Die neue Grenze gilt für alle Anträge auf ein langfristiges Studienvisum (Kategorie D), die ab dem 15. August 2026 eingereicht werden, einschließlich Verlängerungen für bereits in Belgien studierende Personen. Der Nachweis kann in Form eines Stipendiums, eines Sperrkontos oder des bewährten „Bürgen“-Systems erfolgen, bei dem ein belgischer Einwohner sich verpflichtet, die Ausgaben des Studierenden zu übernehmen. Missbrauch dieses Bürgensystems – etwa durch bezahlte Sponsoren, die in sozialen Medien werben und später die Schulden nicht begleichen – hat das Ministerium veranlasst, eine schwarze Liste säumiger Bürgen einzuführen und strengere Hintergrundprüfungen durchzuführen.
Die Universitäten unterstützen die Änderung weitgehend: Die KU Leuven und die Universität Gent verlangen bereits mindestens 1.000 € pro Monat für internationale Studienbewerber und argumentieren, dass unterfinanzierte Studierende ein höheres Risiko für Studienabbrüche, psychische Belastungen und sogar Obdachlosigkeit haben. Im Jahr 2025 bearbeitete Belgien 16.434 Anträge auf ein Studienvisum von Nicht-EU-Bürgern und lehnte 2.615 davon ab – viele wegen unzureichender finanzieller Mittel oder gefälschter Zeugnisse. Die häufigsten Herkunftsländer der Antragsteller waren Kamerun, Marokko und China.
Für Unternehmensmobilitätsprogramme könnte die höhere Hürde die Zahl der internationalen Absolventen verringern, die über die belgische 12-monatige „Suchjahr“-Aufenthaltserlaubnis nach dem Studium lokal eingestellt werden können. Personalabteilungen, die auf die Rekrutierung an Universitäten setzen, sollten sich auf einen kleineren, aber möglicherweise besser ausgestatteten Talentpool einstellen und erwägen, Umzugskosten oder Gehaltsvorschüsse für zukünftige Mitarbeitende zu erhöhen. Bildungsagenturen und Umzugsdienstleister sollten ihre Checklisten und Budgetierungsinstrumente umgehend aktualisieren, um Visumsablehnungen zu vermeiden.
Quelle: Belga News Agency