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Visa, ANZ und Fidelity testen blockchain-basierte grenzüberschreitende Abwicklungen im e-HKD-Sandbox-Programm der HKMA

März 6, 2026
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Visa, ANZ und Fidelity testen blockchain-basierte grenzüberschreitende Abwicklungen im e-HKD-Sandbox-Programm der HKMA
Hongkongs Vorstoß zur Modernisierung der grenzüberschreitenden Finanzinfrastruktur machte am 5. März 2026 einen weiteren Schritt nach vorn: Visa, die Australia and New Zealand Banking Group (ANZ), ChinaAMC und Fidelity International gaben den erfolgreichen Abschluss eines Proof-of-Concept für eine Abwicklung mit dem Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) von Chainlink bekannt. Im Rahmen der Phase 2 des e-HKD-Pilotprogramms der Hongkonger Währungsbehörde (HKMA) wurde ein Test durchgeführt, bei dem tokenisierte Vermögenswerte und digitale Währungen zwischen einer regulierten Bank-Blockchain und dem öffentlichen Ethereum-Netzwerk mit atomarer (gleichzeitiger) Abwicklung und integrierten Compliance-Prüfungen transferiert wurden.

Obwohl es sich vor allem um einen Meilenstein im Fintech-Bereich handelt, hat der Pilot praktische Auswirkungen für globale Mobilitätsteams. Die sofortige und kostengünstige Abwicklung von Gehaltszahlungen, Spesenrückerstattungen und Rentenbeiträgen könnte das Finanzleben international mobiler Mitarbeiter erheblich vereinfachen. Derzeit müssen Entsandte oft mehrtägige Überweisungszeiten und versteckte Wechselkursaufschläge zwischen Heimat- und Gastländern in Kauf nehmen; eine tokenisierte e-HKD-Infrastruktur verspricht nahezu Echtzeit-Abwicklung mit transparenten Gebühren.

Visa, ANZ und Fidelity testen blockchain-basierte grenzüberschreitende Abwicklungen im e-HKD-Sandbox-Programm der HKMA


Die HKMA hat einen regulatorischen Sandkasten geschaffen, der Banken, Vermögensverwaltern und Technologieunternehmen erlaubt, unter Aufsicht zu experimentieren, bevor eine großflächige Einführung erfolgt. Analysten sehen in Hongkongs Bereitschaft, interoperable digitale Währungsnetze zu testen, einen „First-Mover“-Vorteil bei der Bereitstellung von Lösungen für Unternehmensfinanzen und Gehaltsabrechnung, die auf mobile Arbeitskräfte zugeschnitten sind. So könnte ein multinationales Unternehmen theoretisch einem in Singapur ansässigen Mitarbeiter tokenisierte e-HKD zahlen, die auf einer öffentlichen Blockchain sofort in SGD umgewandelt werden – ohne Gebühren für Korrespondenzbanken.

Regulatorische Vorsicht bleibt jedoch bestehen. Ein produktionsreifes System müsste robuste Anti-Geldwäsche-Maßnahmen enthalten und Klarheit über den rechtlichen Status programmierbarer Währungen schaffen. Dennoch unterstreicht der Pilot Hongkongs Absicht, an der Schnittstelle von digitaler Finanzwelt und internationalem Handel zu stehen – ein Ökosystem, das multinationale Unternehmen zunehmend bei Standortwahl und Vergütung von Expatriates berücksichtigen.
Quelle: Coindoo

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