
Am 26. Februar 2026 gab das Einwanderungsamt von Hongkong bekannt, dass ab dem 27. Februar die Voraussetzungen für die Nutzung des Self-Service e-Channel-Systems am internationalen Flughafen Hongkong und anderen Kontrollstellen deutlich gelockert werden. Vielfrequentierte Besucher qualifizieren sich nun bereits, wenn sie in den letzten 24 Monaten mindestens zweimal in der Stadt eingereist sind – zuvor lag die Grenze bei drei Besuchen innerhalb von 12 Monaten. Gleichzeitig wurde die Anmeldung vereinfacht: Die Fingerabdruckerfassung entfällt für Inhaber elektronischer Reisepässe, und die Verwaltungsgebühr von 50 HK$ wurde abgeschafft. Die Maßnahme richtet sich gezielt an Geschäftsreisende, die regelmäßig zu Hauptsitzveranstaltungen, Lieferantentreffen und regionalen Konferenzen reisen. Automatisierte Kontrollstellen verkürzen die Abfertigungszeit auf unter 30 Sekunden – ein spürbarer Vorteil während der Stoßzeiten, wenn manuelle Warteschlangen über 40 Minuten betragen können. Hongkong verzeichnete 2025 mit 335 Millionen Passagierbewegungen einen Rekord und erwartet weiteres Wachstum, da immer mehr grenzüberschreitende Veranstaltungen wieder stattfinden. Die erleichterte Nutzung des e-Channels ist Teil einer umfassenderen Initiative – im Einwanderungsbericht 2025 beschrieben – die bis Mitte 2026 biometrische, dokumentenfreie Abfertigung an allen wichtigen Land- und Luftgrenzstellen auszuweiten. Für Mobility Manager bedeuten die gelockerten Kriterien, dass Expatriates mit Pendelrotationen und Mitarbeiter auf Kurzzeiteinsätzen schneller registriert werden können, was Produktivitätsverluste an der Grenze reduziert. Reiseteams sollten berechtigte Mitarbeiter darauf hinweisen, nach der Ankunft ihren elektronischen Reisepass zum speziellen e-Channel-Servicebereich mitzubringen, um die reine Foto-Registrierung abzuschließen. Für die Zukunft planen die Behörden, im zweiten Quartal 2026 einen Testlauf mit Gesichtserkennungs-„Flugtoken“-Kanälen für abreisende Passagiere ab sieben Jahren durchzuführen, um das System schließlich mit den Boarding-Gates zu verknüpfen und so eine echte „One-Stop“-biometrische Reise zu ermöglichen.
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