
Am 7. März veröffentlichte die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) das Informationsbulletin für Konfliktzonen (CZIB 2026-03-R1) und erweiterte damit ihre frühere Warnung auf die gesamte Emirates-Fluginformationsregion. Das Bulletin empfiehlt nachdrücklich, dass EU-registrierte Betreiber Bahrain, Iran, Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Katar, die VAE und Saudi-Arabien bis auf Weiteres meiden. Obwohl die Empfehlung kein formelles Flugverbot darstellt, behandeln die meisten europäischen Fluggesellschaften CZIBs aus versicherungstechnischen Gründen als verbindlich. Daher setzen Airlines wie KLM, Lufthansa und Air France ihre Flüge nach Dubai weiterhin aus oder leiten sie über Ausweichkorridore mit Tankstopps in Maskat oder Riad um. Geschäftsreisende sollten in den kommenden Wochen mit längeren Reisezeiten und begrenzter Sitzplatzverfügbarkeit auf den Strecken von Europa in die VAE rechnen. Für Unternehmen mit EU-Mitarbeitern im Golfgebiet erschwert das CZIB die Planung von Notfall-Evakuierungen und kann zu Überprüfungen der Fürsorgepflicht führen. Mobilitätsmanager werden dringend gebeten, Reisende in Tracking-Systeme einzutragen, sicherzustellen, dass die Evakuierungsversicherung auch Routen über Drittstaaten abdeckt, und das Personal über mögliche Umleitungen zu alternativen Drehkreuzen wie Kairo oder Tiflis zu informieren.
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