
Das Reisrisiko für US-Bürger stieg am 9. März erneut an, als das Außenministerium 13 neue oder aktualisierte Sicherheitshinweise für den Nahen Osten, Lateinamerika und Teile Afrikas veröffentlichte. Die Warnungen weisen auf Flughafenschließungen, Ausgangssperren und Grenzschließungen hin, die Reisende mit wenig Vorwarnung in Schwierigkeiten bringen könnten. Wichtige Entwicklungen sind: • Libanon – Die Botschaft in Beirut warnt vor möglichen Raketenangriffen auf den Rafic-Hariri-Flughafen; Reisende werden dringend gebeten, ohne Bestätigung der Fluggesellschaft nicht zum Flughafen zu fahren. • Peru – Anhaltende Proteste im Süden führten zu sporadischen Flughafenschließungen in Cusco und Juliaca; die US-Botschaft schränkt offizielle Reisen ein. • Kenia – Die Botschaft in Nairobi meldet einen Anstieg von Diebstählen am Jomo-Kenyatta-Flughafen und empfiehlt Geschäftsreisenden die Nutzung von „Meet-and-Greet“-Services am Flughafen. Während erfahrene Reisende mit solchen Warnungen vertraut sind, verdeutlicht die hohe Anzahl die zunehmend fragmentierte Risikolage. Verantwortliche für Dienstreisen sollten sicherstellen, dass Buchungssysteme die Warnmeldungen des Außenministeriums integrieren und Mitarbeiter sich im Smart Traveler Enrollment Program (STEP) registrieren. Versicherer weisen zudem darauf hin, dass „bekannte Ereignisse“ die Deckung für nach Veröffentlichung einer Warnung gebuchte Reisen einschränken könnten. Unternehmen sollten ihre Policen auf Ausschlüsse für Länder mit Reisehinweisen prüfen und vor Dienstreisen entsprechende Sicherheitseinweisungen durchführen. Die Meldungen vom 9. März erhöhen die Gesamtzahl der Sicherheitshinweise in diesem Jahr auf 98 – auf Kurs, den Rekord von 147 Meldungen aus dem Jahr 2025 zu übertreffen.
Quelle: Travel Off Path
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