
König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia landeten am 10. März am Chopin-Flughafen in Warschau und leiteten damit den ersten Staatsbesuch Schwedens in Polen seit 15 Jahren ein. Begleitet wurden sie von einer 70-köpfigen Delegation aus Regierung und Wirtschaft. Präsident Karol Nawrocki empfing die Royals im Präsidentenpalast, bevor bilaterale Gespräche stattfanden, die sich vor allem auf die Verteidigungszusammenarbeit, Investitionen in saubere Technologien und – besonders wichtig – die Erleichterung der Mobilität qualifizierter Arbeitskräfte zwischen den Ostsee-Partnern konzentrierten.
Später unterzeichneten die Außenminister Maria Malmer Stenergard und Radosław Sikorski ein Memorandum zur Einrichtung eines „Fast-Track Talent Corridor“. Dieses Programm sieht vor, dass schwedische und polnische Ingenieure, IT-Spezialisten und Forscher innerhalb von 30 Tagen eine Entscheidung über Arbeitserlaubnisse erhalten und digitale akademische Abschlüsse anerkannt werden. Business Sweden schätzt, dass der Korridor die Einarbeitungszeiten bei gemeinsamen Offshore-Wind- und Batteriegigafabrik-Projekten um 40 Prozent verkürzen könnte.
Parallel dazu kündigten der Polnische Entwicklungsfonds und die Schwedische Exportkreditagentur eine gemeinsame Finanzierungshilfe in Höhe von 300 Millionen Euro für die Expansion von KMU an, verbunden mit mehrfach einreisefähigen Schengen-C-Visa für Projektmitarbeiter mit einer Gültigkeit von bis zu zwei Jahren. Personalverantwortliche begrüßten diesen Schritt, da lange Wartezeiten bei polnischen Arbeitserlaubnissen seit der Pandemie nordische Investitionen erschwert hatten.
Der Besuch legte zudem einen Fokus auf den Austausch zwischen den Menschen: Universitätsrektoren einigten sich darauf, die Plätze im gemeinsamen Austauschprogramm „Sea Baltic“ zu verdoppeln, sodass 1.000 zusätzliche Studierende ein Semester im Ausland verbringen können, ohne zusätzliche Studiengebühren zahlen zu müssen.
Bei einer Nebenveranstaltung der Skandinavisch-Polnischen Handelskammer präsentierten Start-ups grenzüberschreitende Pakete für digitale Nomaden, die Stockholms Fintech-Szene mit den KI-Zentren in Krakau verbinden.
Der Staatsbesuch wird am 11. und 12. März in Danzig und den mit Malmö verbundenen Häfen fortgesetzt, doch die bereits am ersten Tag getroffenen Vereinbarungen schaffen für Unternehmen klare Rahmenbedingungen, um Mitarbeiter auf beiden Seiten der Ostsee schneller einzusetzen und stärken Polens Bestreben, sich als nächstes Innovationszentrum Nordeuropas zu positionieren.
Später unterzeichneten die Außenminister Maria Malmer Stenergard und Radosław Sikorski ein Memorandum zur Einrichtung eines „Fast-Track Talent Corridor“. Dieses Programm sieht vor, dass schwedische und polnische Ingenieure, IT-Spezialisten und Forscher innerhalb von 30 Tagen eine Entscheidung über Arbeitserlaubnisse erhalten und digitale akademische Abschlüsse anerkannt werden. Business Sweden schätzt, dass der Korridor die Einarbeitungszeiten bei gemeinsamen Offshore-Wind- und Batteriegigafabrik-Projekten um 40 Prozent verkürzen könnte.
Parallel dazu kündigten der Polnische Entwicklungsfonds und die Schwedische Exportkreditagentur eine gemeinsame Finanzierungshilfe in Höhe von 300 Millionen Euro für die Expansion von KMU an, verbunden mit mehrfach einreisefähigen Schengen-C-Visa für Projektmitarbeiter mit einer Gültigkeit von bis zu zwei Jahren. Personalverantwortliche begrüßten diesen Schritt, da lange Wartezeiten bei polnischen Arbeitserlaubnissen seit der Pandemie nordische Investitionen erschwert hatten.
Der Besuch legte zudem einen Fokus auf den Austausch zwischen den Menschen: Universitätsrektoren einigten sich darauf, die Plätze im gemeinsamen Austauschprogramm „Sea Baltic“ zu verdoppeln, sodass 1.000 zusätzliche Studierende ein Semester im Ausland verbringen können, ohne zusätzliche Studiengebühren zahlen zu müssen.
Bei einer Nebenveranstaltung der Skandinavisch-Polnischen Handelskammer präsentierten Start-ups grenzüberschreitende Pakete für digitale Nomaden, die Stockholms Fintech-Szene mit den KI-Zentren in Krakau verbinden.
Der Staatsbesuch wird am 11. und 12. März in Danzig und den mit Malmö verbundenen Häfen fortgesetzt, doch die bereits am ersten Tag getroffenen Vereinbarungen schaffen für Unternehmen klare Rahmenbedingungen, um Mitarbeiter auf beiden Seiten der Ostsee schneller einzusetzen und stärken Polens Bestreben, sich als nächstes Innovationszentrum Nordeuropas zu positionieren.
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