
Das ägyptische Ministerium für Tourismus und Altertümer hat die Gebühr für ein einmaliges Visum bei der Ankunft an wichtigen Flughäfen und Grenzübergängen von 25 auf 30 US-Dollar erhöht, gültig ab dem 1. März. Obwohl die Erhöhung um fünf Dollar gering erscheint, kommt sie zu einem Zeitpunkt, an dem Tausende von Einwohnern der VAE ihre Urlaubsreisen über Ägypten umleiten, um den gestörten Luftraum am Golf zu umgehen, und Unternehmen Kairo als Ausweichort für Meetings nutzen. Reiseveranstalter in Dubai berichten, dass die Anzahl der mehrstufigen Reiserouten mit Zwischenstopp in Kairo in den letzten zwei Wochen um 27 % gestiegen ist. Für Mobilitätsteams bedeutet die Änderung eine Anpassung der Tagespauschalen, der Firmenkartengrenzen und der Budgets für Gruppenreisen, insbesondere für Mitarbeiter mit rotierenden Einsätzen, die mehrmals im Monat die ägyptischen Grenzen überschreiten. Ägyptische Behörden geben an, dass die zusätzlichen Einnahmen für Flughafenmodernisierungen und digitale Grenzkontrollen verwendet werden, darunter E-Gates, die die kürzlich während Spitzenzeiten bis zu zwei Stunden langen Einwanderungsschlangen verkürzen sollen. Die Gebührenerhöhung soll Reisende zudem verstärkt zur Nutzung der ägyptischen E-Visum-Plattform bewegen, wo die Gebühr unverändert bleibt, die Bearbeitung jedoch bis zu 72 Stunden dauern kann – ein möglicher Nachteil für kurzfristige Umbuchungen aus den VAE. Reiseversicherer weisen darauf hin, dass Versicherungspolicen oft eine Obergrenze für die Erstattung von „staatlichen Gebühren“ haben; Finanzabteilungen sollten sicherstellen, dass die Spesenabrechnungssysteme den neuen Tarif berücksichtigen, um nicht versicherte Forderungen zu vermeiden. Für in den VAE ansässige Reiseveranstalter besteht das Risiko, dass die marginalen Mehrkosten die Wettbewerbsfähigkeit eng kalkulierter Wochenendpakete am Roten Meer beeinträchtigen, sofern Hotels nicht einen Teil der Erhöhung übernehmen. Unternehmen, die Mitarbeiter aus den Emiraten für Notfall-Meetings oder rotierende Projekte nach Ägypten entsenden, sollten die Vorabinformationen aktualisieren: Mitarbeiter sollten genau den Betrag in US-Dollar in bar mitführen, bei Zeitmöglichkeit die E-Visum-Option prüfen und die zusätzliche Gebühr in den Reisekostenprognosen berücksichtigen.
Quelle: Travel and Tour World
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