
Da Tausende von Touristen aufgrund gestrichener Flüge die VAE nicht verlassen können, hat die Generaldirektion für Aufenthalts- und Ausländerangelegenheiten in Dubai (GDRFA) stillschweigend eine Notfallregelung für Visa aktiviert, die ab dem 8. März gilt. Besucher, deren Aufenthaltserlaubnis zwischen dem 28. Februar und dem 31. März abläuft, erhalten automatisch eine 30-tägige Kulanzfrist. Überziehungsgebühren von 100 AED pro Tag entfallen, sofern die Antragsteller Flugstornierungsnachweise vorlegen können. Zudem wurden humanitäre Einjahresaufenthaltserlaubnisse freigegeben – normalerweise für Staatsangehörige aus Krisengebieten – für Reisende, deren Heimatländer weiterhin nicht erreichbar sind. Anträge können über die GDRFA- oder ICP-Smart-Service-Apps, in Amer-Tippzentren oder persönlich in der Zentrale in Al Jaffiliya eingereicht werden. Die Bearbeitungszeiten liegen laut Mitarbeitern an vorderster Front bei 24 bis 72 Stunden. Für Manager im Bereich globale Mobilität beseitigt die Regelung das unmittelbare Risiko einer Abschiebung und ermöglicht es Unternehmen, Projektmitarbeiter während der Flugstabilisierung legal in den VAE zu halten. Arbeitgeber, die kurzfristige Geschäftsbesuchsvisa sponsern, können Sammelanträge auf Verlängerung stellen; sie müssen jedoch nachweisen, dass alternative Flugrouten nicht möglich sind und der Entsandte über eine gültige Krankenversicherung verfügt. Berater weisen darauf hin, dass die Kulanzfrist *nicht* die emiratspezifischen Verpflichtungen bezüglich Ausweis- oder Krankenversicherungspflicht aussetzt – Bewohner mit sich in der Verlängerung befindlichen Visa müssen weiterhin gültige Emirates IDs bei sich tragen, sobald diese ausgestellt sind. Überzieher, die ihre Situation nicht innerhalb der 30 Tage regeln, müssen mit rückwirkend berechneten Bußgeldern ab dem ursprünglichen Ablaufdatum rechnen. Die Hotline der GDRFA (800 5111) ist überlastet; Beamte empfehlen, die mobile App oder Amer-Zentren zu nutzen, um stundenlange Wartezeiten zu vermeiden. Juristen erwarten eine zweite Welle von Richtlinien, falls die Luftraumsperrungen über März hinaus andauern, möglicherweise inklusive gebührenfreier Umwandlungen von Touristen- in temporäre Arbeitsvisa für kritisches Personal.
Quelle: DigitalDubai.ai
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