
Der kleine Flughafen Agoncillo in La Rioja feierte am 27. März um 09:25 Uhr die Landung des Vueling-Flugs VY1812 aus Barcelona und damit die Wiederaufnahme einer Strecke, die fast ein Jahrzehnt lang brachlag. Lokale Vertreter empfingen die 75 Passagiere des A320 – darunter einen Piloten aus La Rioja – mit traditionellen Tüchern und regionalem Wein, was die politische Bedeutung der verbesserten Erreichbarkeit der Region unterstreicht. Der Service wird viermal pro Woche angeboten und ist so getaktet, dass am Flughafen Barcelona-El Prat am selben Tag Anschlussflüge zu über 100 Städten in Europa, Nordafrika und Amerika möglich sind. Anna Viladot, Kommunikationsdirektorin von Vueling, bezeichnete die Verbindung als „Teil unseres Engagements, die nationale Vernetzung zu stärken und Barcelona als globalen Drehkreuz auszubauen“. Einführungspreise starten bei 39 € für eine einfache Strecke, wobei nur Handgepäck inklusive ist.
Aus Mobilitätssicht verkürzt der Flug die Reisezeit für Geschäftsreisende im Vergleich zu Bahn- und Straßenverbindungen um mindestens vier Stunden, was Tagesausflüge zu Technologiezentren in Katalonien oder Anschlussflüge auf Langstrecken ohne Übernachtung in Madrid ermöglicht. Regionale Exporteure von Wein und Agrartechnik profitieren zudem von schnellerem Zugang zu Frachtkapazitäten im Frachtraum am Flughafen El Prat. Die Regionalregierung sichert die Strecke mit einer dreijährigen öffentlichen Dienstverpflichtung (PSO) im Wert von 2,1 Millionen Euro ab, um den Tourismus anzukurbeln und die Abwanderung qualifizierter Fachkräfte zu bremsen. Sollten die Auslastungsraten im ersten Jahr 70 % übersteigen, könnte eine zweite tägliche Frequenz verhandelt werden, die möglicherweise auf die Abendflüge von Vueling nach Nordamerika abgestimmt ist.
Personalabteilungen, die Mitarbeiter nach Logroño versetzen, können nun nahtlose Flug-Bahnanbindungen nutzen: Ein neuer Shuttlebus fährt nach Flugplan und erreicht den Bahnhof Logroño in 20 Minuten, wo Anschluss an die Renfe-Strecke Madrid-Hendaye besteht. Der Flughafen verfügt noch nicht über Schengen-E-Gates, daher sollten Nicht-EU-Mitarbeiter für die manuelle Passkontrolle mehr Zeit einplanen.
Aus Mobilitätssicht verkürzt der Flug die Reisezeit für Geschäftsreisende im Vergleich zu Bahn- und Straßenverbindungen um mindestens vier Stunden, was Tagesausflüge zu Technologiezentren in Katalonien oder Anschlussflüge auf Langstrecken ohne Übernachtung in Madrid ermöglicht. Regionale Exporteure von Wein und Agrartechnik profitieren zudem von schnellerem Zugang zu Frachtkapazitäten im Frachtraum am Flughafen El Prat. Die Regionalregierung sichert die Strecke mit einer dreijährigen öffentlichen Dienstverpflichtung (PSO) im Wert von 2,1 Millionen Euro ab, um den Tourismus anzukurbeln und die Abwanderung qualifizierter Fachkräfte zu bremsen. Sollten die Auslastungsraten im ersten Jahr 70 % übersteigen, könnte eine zweite tägliche Frequenz verhandelt werden, die möglicherweise auf die Abendflüge von Vueling nach Nordamerika abgestimmt ist.
Personalabteilungen, die Mitarbeiter nach Logroño versetzen, können nun nahtlose Flug-Bahnanbindungen nutzen: Ein neuer Shuttlebus fährt nach Flugplan und erreicht den Bahnhof Logroño in 20 Minuten, wo Anschluss an die Renfe-Strecke Madrid-Hendaye besteht. Der Flughafen verfügt noch nicht über Schengen-E-Gates, daher sollten Nicht-EU-Mitarbeiter für die manuelle Passkontrolle mehr Zeit einplanen.
Quelle: Cadena SER
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