Osteransturm: Lange Schlangen an polnischen Grenzübergängen, während Ukrainer zu den Feiertagen heimkehren
Polen errichtet elektronische Grenze im Wert von 450 Millionen PLN an der ukrainischen Grenze
Bodenpersonalstreik legt spanische Flughäfen am ersten Tag lahm und verursacht Verspätungen in Palma
Neueste Nachrichten
Die USA eröffnen Botschaft in Caracas wieder und bereiten die Wiederaufnahme konsularischer Dienste vor
Washington hat am 30. März 2026 seine Botschaft in Caracas offiziell wiedereröffnet und damit eine siebenjährige Schließung beendet. Konsularische Dienstleistungen – darunter Unterstützung für US-Bürger und Visa-Anträge – werden schrittweise eingeführt, wobei die meisten Services vorerst weiterhin über Bogotá abgewickelt werden. Die Wiedereröffnung verspricht kürzere Wartezeiten für Visa und geringere Reisekosten für venezolanische Antragsteller sowie US-Unternehmen, die Mitarbeiter ins Land entsenden oder abziehen.
EU-Ein- und Ausreisesystem startet im April: Deutsche Flughäfen warnen vor längeren Warteschlangen
Ab dem 1. April 2026 wird Deutschland das EU-Ein- und Ausreisesystem vollständig umsetzen, wodurch Nicht-EU-Reisende bei der Ankunft biometrisch erfasst werden müssen. An den Flughäfen werden anfängliche Engpässe erwartet, daher sollten Unternehmen längere Umsteigezeiten einplanen und ihre Mitarbeiter über das neue Verfahren informieren. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu ETIAS und einer vollständig digitalen Schengen-Grenze.
Air India Group nimmt am 30. März eingeschränkte Flüge in Westasien trotz regionaler Störungen wieder auf
Air India und Air India Express werden am 30. März 2026 insgesamt 20 Sonderflüge zwischen Indien und den Golf-Drehkreuzen durchführen, während die meisten regulären Verbindungen nach Westasien aufgrund regionaler Luftraumsperrungen weiterhin ausgesetzt bleiben. Umbuchungsgebühren entfallen, und vollständige Rückerstattungen werden angeboten, um die Beeinträchtigungen für Tausende indische Expatriates und Geschäftsreisende zu mildern. Die Wiederherstellung einer minimalen Verbindung nach Dubai und Abu Dhabi ist entscheidend für den Handel und die Mobilität von Unternehmen.
Britische Aktivisten fordern Maßnahmen, nachdem die VAE britische Touristen wegen „Raketen-Videos“ festnehmen
ITV News berichtet, dass mindestens fünf – möglicherweise sogar Dutzende – Briten in Dubai wegen des Besitzes oder Teilens von Smartphone-Aufnahmen der jüngsten iranischen Raketenangriffe inhaftiert wurden. Nach dem Cybercrime-Gesetz der VAE sind solche Bilder verboten. Aktivisten kritisieren, dass das britische Außenministerium nicht genug unternimmt, während die VAE betonen, die Regeln seien eindeutig. Mobilitätsteams sollten dringend die Reisehinweise zu Risiken digitaler Inhalte aktualisieren.
Victoria verschärft die Anforderungen für Inhaber des Business Innovation & Investment-Visums, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung anstreben
Die Migrationsbehörde von Victoria warnte am 30. März 2026, dass viele Inhaber von Business Innovation- und Investor-Visa die Anforderungen des Bundesstaates bezüglich Wohnsitz und Investitionen für die Nominierung zum Daueraufenthalt nicht erfüllen. Antragsteller, die nicht nachweisen können, dass sie jährlich 46 Wochen im Bundesstaat gelebt haben (Business Innovation-Kategorie) oder die zusätzlichen Investitionsanforderungen nicht erfüllen (Investor-Kategorie), riskieren eine Ablehnung – besonders wenn sie ihre Anträge in letzter Minute einreichen. Die verschärften Kontrollen betreffen vor allem Unternehmensgründer und Investoren, die auf die Nominierung durch den Bundesstaat setzen, um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten.
Flandern verschärft ab 2026 die Arbeitserlaubnis-Regeln und führt eine neue regionale Gebühr ein
Flandern verschärft ab 2026 die Anforderungen für die Beschäftigung von Nicht-EU-Bürgern: Aufenthaltsgenehmigungen für Hochqualifizierte richten sich künftig nach dem Qualifikationsniveau der Stelle, geringqualifizierte Tätigkeiten sind weitgehend ausgeschlossen, die Liste der Mangelberufe wurde überarbeitet, und eine neue regionale Anmeldegebühr wird eingeführt. Arbeitgeber müssen mit längeren Bearbeitungszeiten und höheren Compliance-Kosten rechnen, profitieren jedoch von einem vereinfachten Verfahren für saisonale Engpassberufe. Eine vorausschauende Personalplanung ist für Unternehmen mit Niederlassungen in Belgien unerlässlich.
Das neue Ein- und Ausreisesystem des Schengen-Raums startet im April: Was Schweizer Reisende und Arbeitgeber wissen müssen
Das digitale Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU wird Anfang April 2026 verpflichtend. Die Schweiz als Schengen-Mitglied wird an allen Außengrenzen Fingerabdrücke und Gesichter von Reisenden aus Nicht-EU/EFTA-Staaten erfassen. Arbeitgeber sollten zusätzliche Transitzeiten einplanen und ihre Reiserichtlinien anpassen; die EES-Daten fließen schließlich in das ab Ende 2026 geplante ETIAS-Reisegenehmigungssystem ein.
Deutschland plant schrittweise Rückkehr von bis zu 80 % der syrischen Flüchtlinge
Kanzler Friedrich Merz kündigte an, dass Deutschland den Schutzstatus seiner syrischen Flüchtlinge neu bewerten wird, mit dem Ziel, bis zu 80 % innerhalb von drei Jahren zurückzuführen, während gut integrierte Personen bleiben dürfen. Der Plan, der noch rechtlich und auf EU-Ebene geprüft wird, könnte den Arbeitsmarkt verknappen und Unternehmen dazu zwingen, die Rekrutierung von Fachkräften aus anderen Ländern zu beschleunigen.
Frankreich eilt, EU-Migrationspakt vor Juni-Frist umzusetzen
Quellen im Innenministerium bestätigen, dass Frankreich zentrale Elemente des EU-Migrations- und Asylpakts bislang nicht umgesetzt hat, obwohl die meisten Bestimmungen ab dem 12. Juni 2026 verbindlich werden. Ohne Notverordnungen warnen Beamte davor, dass Abschiebe-, Asyl- und Haftverfahren an den französischen Grenzen rechtlich unmöglich werden könnten. Die Blockade birgt erhebliche Risiken für den Betrieb und die Rechtskonformität von Fluggesellschaften, Geschäftsreisenden und multinationalen Personalabteilungen.