
Nur noch wenige Tage, bis das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU für alle Nicht-EU-Reisenden an den Außengrenzen des Schengen-Raums verpflichtend wird. Irische Unternehmen und Reisende versuchen derzeit, die Auswirkungen auf ihre Reisepläne zu verstehen. Das EES, das jede Grenzüberquerung elektronisch erfasst und Fingerabdrücke sowie Gesichtsbilder speichert, ist seit dem 31. März von einer 50 %- auf eine 100 %-Registrierungspflicht umgestellt worden. Ab dem 10. April 2026 wird das Stempeln von Pässen im gesamten 29-staatigen Schengen-Raum komplett entfallen und durch digitale Daten ersetzt.
Obwohl Irland weder Teil des Schengen-Raums noch des EES ist, wird das System die Reiseabläufe über Dublin, Shannon und Cork maßgeblich verändern. Viele Langstreckenreisende – insbesondere Geschäftsreisende aus Nordamerika und Asien – betreten Europa über Irland, bevor sie zu Zielen im Schengen-Raum weiterreisen. Nach den neuen Regeln durchlaufen sie die irische Einreise wie gewohnt (Stempel, keine biometrischen Daten), müssen aber bei der ersten Grenzüberquerung in den Schengen-Raum, etwa bei einem Anschlussflug von Dublin nach Paris oder Frankfurt, die vollständige EES-Registrierung absolvieren.
Fluggesellschaften warnen bereits vor möglichen Wartezeiten von bis zu zwei Stunden zu Spitzenzeiten, da Flughäfen zusätzliche Selbstbedienungskioske installieren und geschultes Grenzpersonal einstellen. Für multinationale Unternehmen mit europaweiten Einsätzen ab irischen Standorten stellen sich daher sofort operative Fragen: Sollten längere Umsteigezeiten eingeplant werden? Sollen Mitarbeiter, die häufig kurze Reisen ins Schengen-Gebiet unternehmen, ihre Erstregistrierung in ruhigeren Phasen erledigen? Reiseverantwortliche prüfen zudem, ob die Reisepässe der Mitarbeiter biometrisch sind und für Fingerabdruckerfassung geeignet – manuelle Pässe können die erwarteten Schnellspuren an den Kiosken nicht nutzen.
Die Dublin Airport Authority (DAA) arbeitet eng mit Schengen-Partnern zusammen, um klare Beschilderungen und Informationsangebote vor Abflug bereitzustellen. Ryanair hat seine Online-Check-in-Seiten bereits mit EES-Hinweisen aktualisiert, während Aer Lingus gezielte E-Mails an häufig reisende US-Kunden verschickt. Irische Travel-Tech-Unternehmen sehen darin auch Chancen: Einige entwickeln gemeinsam mit europäischen Partnern mobile Pre-Registrierungs-Apps, die Engpässe reduzieren könnten.
Kurzfristig gilt für alle, die ab dem 1. April von Irland in den Schengen-Raum fliegen: Planen Sie mehr Zeit ein und rechnen Sie damit, dass die erste Grenzüberquerung länger dauert als gewohnt. Nach der Registrierung sollten Folgeflüge schneller ablaufen – vorausgesetzt, die Flughäfen verfügen über ausreichend Personal und Kioske, um die Warteschlangen in Bewegung zu halten.
Obwohl Irland weder Teil des Schengen-Raums noch des EES ist, wird das System die Reiseabläufe über Dublin, Shannon und Cork maßgeblich verändern. Viele Langstreckenreisende – insbesondere Geschäftsreisende aus Nordamerika und Asien – betreten Europa über Irland, bevor sie zu Zielen im Schengen-Raum weiterreisen. Nach den neuen Regeln durchlaufen sie die irische Einreise wie gewohnt (Stempel, keine biometrischen Daten), müssen aber bei der ersten Grenzüberquerung in den Schengen-Raum, etwa bei einem Anschlussflug von Dublin nach Paris oder Frankfurt, die vollständige EES-Registrierung absolvieren.
Fluggesellschaften warnen bereits vor möglichen Wartezeiten von bis zu zwei Stunden zu Spitzenzeiten, da Flughäfen zusätzliche Selbstbedienungskioske installieren und geschultes Grenzpersonal einstellen. Für multinationale Unternehmen mit europaweiten Einsätzen ab irischen Standorten stellen sich daher sofort operative Fragen: Sollten längere Umsteigezeiten eingeplant werden? Sollen Mitarbeiter, die häufig kurze Reisen ins Schengen-Gebiet unternehmen, ihre Erstregistrierung in ruhigeren Phasen erledigen? Reiseverantwortliche prüfen zudem, ob die Reisepässe der Mitarbeiter biometrisch sind und für Fingerabdruckerfassung geeignet – manuelle Pässe können die erwarteten Schnellspuren an den Kiosken nicht nutzen.
Die Dublin Airport Authority (DAA) arbeitet eng mit Schengen-Partnern zusammen, um klare Beschilderungen und Informationsangebote vor Abflug bereitzustellen. Ryanair hat seine Online-Check-in-Seiten bereits mit EES-Hinweisen aktualisiert, während Aer Lingus gezielte E-Mails an häufig reisende US-Kunden verschickt. Irische Travel-Tech-Unternehmen sehen darin auch Chancen: Einige entwickeln gemeinsam mit europäischen Partnern mobile Pre-Registrierungs-Apps, die Engpässe reduzieren könnten.
Kurzfristig gilt für alle, die ab dem 1. April von Irland in den Schengen-Raum fliegen: Planen Sie mehr Zeit ein und rechnen Sie damit, dass die erste Grenzüberquerung länger dauert als gewohnt. Nach der Registrierung sollten Folgeflüge schneller ablaufen – vorausgesetzt, die Flughäfen verfügen über ausreichend Personal und Kioske, um die Warteschlangen in Bewegung zu halten.
Quelle: AltexSoft Travel Industry News
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