
Südkorea hat sein Visaregime für chinesische Staatsbürger deutlich gelockert, um den bilateralen Tourismus wiederzubeleben und den Handel nach der Pandemie zu beschleunigen. Laut der am 1. April 2026 von der koreanischen Botschaft in China veröffentlichten Mitteilung können chinesische Antragsteller mit vorherigen Einreiseerfahrungen nun ein fünfjähriges Mehrfacheinreise-C-3-Visum erhalten. Zudem sind Einwohner von 14 bedeutenden Festlandstädten – darunter Peking, Shanghai, Guangzhou und Shenzhen – berechtigt, ein zehnjähriges Visum zu beantragen, sofern sie grundlegende Einkommens- oder Beschäftigungskriterien erfüllen. Führungskräfte chinesischer Unternehmen, die mindestens eine Million US-Dollar in Korea investiert haben, profitieren ebenfalls von der zehnjährigen Gültigkeit.
Diese Neuerung ergänzt Seouls laufenden Pilotversuch, der chinesischen Reisegruppen (ab drei Personen) bis zum 30. Juni 2026 visafreien Eintritt ermöglicht. Durch die Verlängerung der Visagültigkeit will Südkorea besonders zahlungskräftige Wiederkehrer anlocken – vor allem zur bevorstehenden Kirschblütenzeit und im Jahr der Bewerbung für die Weltausstellung in Busan. Für chinesische Unternehmen mit Forschungs- und Entwicklungszentren im Pangyo Techno Valley oder Produktionsstätten im Automobilkorridor rund um Ulsan erleichtern die neuen Regelungen die Einsatzplanung von Ingenieuren und Führungskräften, die zuvor alle zwei bis drei Jahre ihre Einreisedokumente erneuern mussten.
Reiseveranstalter prognostizieren in den nächsten sechs Monaten einen Anstieg der Firmenbuchungen nach Seoul und Incheon um 20 bis 25 %. Die Fluggesellschaften reagieren bereits: China Eastern hat zusätzliche Slots am Gimpo-Flughafen beantragt, und Korean Air nimmt ab Mai den doppelten täglichen Flug zwischen Shanghai und Incheon wieder auf. Compliance-Teams sollten jedoch beachten, dass Südkorea strenge Strafen bei Überziehungen der Aufenthaltsdauer beibehält und ein automatisiertes Kontrollsystem eingeführt hat; Reisebüros, deren Gruppenreisende eine Überziehungsrate von 2 % überschreiten, riskieren eine Aussetzung.
Für Einzelreisende ist bei der ersten Visumerteilung weiterhin eine biometrische Erfassung erforderlich, spätere Verlängerungen können jedoch vollständig per Post abgewickelt werden. Das HiKorea-Portal hat einen englischsprachigen „Visa Application Guide by Status“ veröffentlicht, und Branchenexperten erwarten bis Jahresende weitere Digitalisierungsschritte, darunter mögliche E-Visum-Tests. Insgesamt stärkt Seouls Angebot die schrittweise Wiederöffnung in Nordostasien und verschafft chinesischen Unternehmen eine längere Planungssicherheit für grenzüberschreitende Projekte – ein wichtiger Vorteil vor den RCEP-Zollsenkungen im Dienstleistungshandel im kommenden Jahr.
Diese Neuerung ergänzt Seouls laufenden Pilotversuch, der chinesischen Reisegruppen (ab drei Personen) bis zum 30. Juni 2026 visafreien Eintritt ermöglicht. Durch die Verlängerung der Visagültigkeit will Südkorea besonders zahlungskräftige Wiederkehrer anlocken – vor allem zur bevorstehenden Kirschblütenzeit und im Jahr der Bewerbung für die Weltausstellung in Busan. Für chinesische Unternehmen mit Forschungs- und Entwicklungszentren im Pangyo Techno Valley oder Produktionsstätten im Automobilkorridor rund um Ulsan erleichtern die neuen Regelungen die Einsatzplanung von Ingenieuren und Führungskräften, die zuvor alle zwei bis drei Jahre ihre Einreisedokumente erneuern mussten.
Reiseveranstalter prognostizieren in den nächsten sechs Monaten einen Anstieg der Firmenbuchungen nach Seoul und Incheon um 20 bis 25 %. Die Fluggesellschaften reagieren bereits: China Eastern hat zusätzliche Slots am Gimpo-Flughafen beantragt, und Korean Air nimmt ab Mai den doppelten täglichen Flug zwischen Shanghai und Incheon wieder auf. Compliance-Teams sollten jedoch beachten, dass Südkorea strenge Strafen bei Überziehungen der Aufenthaltsdauer beibehält und ein automatisiertes Kontrollsystem eingeführt hat; Reisebüros, deren Gruppenreisende eine Überziehungsrate von 2 % überschreiten, riskieren eine Aussetzung.
Für Einzelreisende ist bei der ersten Visumerteilung weiterhin eine biometrische Erfassung erforderlich, spätere Verlängerungen können jedoch vollständig per Post abgewickelt werden. Das HiKorea-Portal hat einen englischsprachigen „Visa Application Guide by Status“ veröffentlicht, und Branchenexperten erwarten bis Jahresende weitere Digitalisierungsschritte, darunter mögliche E-Visum-Tests. Insgesamt stärkt Seouls Angebot die schrittweise Wiederöffnung in Nordostasien und verschafft chinesischen Unternehmen eine längere Planungssicherheit für grenzüberschreitende Projekte – ein wichtiger Vorteil vor den RCEP-Zollsenkungen im Dienstleistungshandel im kommenden Jahr.
Quelle: Seoul Economic Daily
Wie VisaHQ helfen kann
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