
Das philippinische Einwanderungsamt (Bureau of Immigration, BI) stoppte in den frühen Morgenstunden des 3. April am Ninoy Aquino International Airport in Manila eine 24-jährige Frau, da der Verdacht bestand, dass sie von illegalen Vermittlern nach Hongkong gelockt werden sollte. In BI-Berichten wird die Reisende „Richelle“ genannt. Sie konnte keine klaren Reisepläne vorweisen, hatte keine Hotelreservierung und führte lediglich 150 US-Dollar in bar mit sich. Die Beamten beriefen sich auf die Regeln des Inter-Agency Council Against Trafficking (IACAT), verweigerten ihre Ausreise und übergaben den Fall an Sozialarbeiter.
Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund, dass in Hongkong weiterhin viele philippinische Haushaltshilfen beschäftigt werden – derzeit sind über 200.000 in der Sonderverwaltungszone tätig. Dies macht die Stadt zu einem bevorzugten Ziel für ausbeuterische Vermittler. Arbeitgeber sollten beachten, dass Arbeitsverträge für Haushaltshilfen ausschließlich über das Einwanderungsamt Hongkongs und die philippinische Overseas Employment Administration abgewickelt werden müssen. Die Beschäftigung von Arbeitskräften, die diesen offiziellen Weg umgehen, kann hohe Geldstrafen, Haftstrafen und zukünftige Visaverweigerungen nach sich ziehen.
Das BI berichtet, seit Januar 1.263 Passagiere mit Ziel Hongkong wegen Verdachts auf Menschenhandel gestoppt zu haben – ein Anstieg von 12 % im Vergleich zum Vorjahr. Zudem warnt die Behörde, dass Vermittler inzwischen gefälschte Einladungsschreiben für „Seminare“ nutzen, um illegale Beschäftigung zu verschleiern.
Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund, dass in Hongkong weiterhin viele philippinische Haushaltshilfen beschäftigt werden – derzeit sind über 200.000 in der Sonderverwaltungszone tätig. Dies macht die Stadt zu einem bevorzugten Ziel für ausbeuterische Vermittler. Arbeitgeber sollten beachten, dass Arbeitsverträge für Haushaltshilfen ausschließlich über das Einwanderungsamt Hongkongs und die philippinische Overseas Employment Administration abgewickelt werden müssen. Die Beschäftigung von Arbeitskräften, die diesen offiziellen Weg umgehen, kann hohe Geldstrafen, Haftstrafen und zukünftige Visaverweigerungen nach sich ziehen.
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