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Ausweitung der elektronischen Reisegenehmigung (ETA) des Innenministeriums steht bevor – Arbeitgeber werden zur Vorbereitung aufgerufen

Apr. 6, 2026
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Ausweitung der elektronischen Reisegenehmigung (ETA) des Innenministeriums steht bevor – Arbeitgeber werden zur Vorbereitung aufgerufen
Ein neuer Erklärtext, veröffentlicht am 5. April vom Fachportal *ETA-England*, zeigt, dass die britische Regierung in die Endphase der mehrjährigen Einführung der elektronischen Reisegenehmigung (ETA) eintritt. Ab dem 8. April steigt die Gebühr für jede ETA um 25 % auf 23 Euro, und bis April 2025 benötigen nahezu alle Besucher ohne Visumspflicht – darunter Australier, Kanadier und Amerikaner – eine genehmigte ETA, bevor sie nach Großbritannien einreisen dürfen.

Der Beitrag nennt die nächsten Meilensteine: Ab dem 2. April 2025 werden auch Staatsangehörige des EWR in das System aufgenommen, und das Innenministerium testet bereits eine Smartphone-Anwendung, die den biometrischen Reisepass und ein Selfie scannt. Nach Erteilung ist eine ETA zwei Jahre lang gültig und erlaubt mehrere Einreisen, ist jedoch elektronisch an einen einzelnen Reisepass gebunden. Ein neuer Reisepass erfordert daher eine neue ETA.

Ausweitung der elektronischen Reisegenehmigung (ETA) des Innenministeriums steht bevor – Arbeitgeber werden zur Vorbereitung aufgerufen


Für Arbeitgeber im Vereinigten Königreich stellt sich vor allem die operative Frage: Ausländische Mitarbeiter, die nach April 2025 an Meetings oder Schulungen teilnehmen, müssen eine ETA vorweisen können, sonst riskieren sie die Verweigerung des Boardings durch die Fluggesellschaft. Mobilitätsmanager sollten daher eine „ETA-Prüfung“ in die Vorreiseprozesse integrieren, neben Versicherungs- und Gesundheitschecks. Große Projektteams, die in großer Zahl zu Konferenzen anreisen, sollten mit gestaffelten Ankunftszeiten planen, falls das Innenministerium die angestrebte Bearbeitungszeit von 72 Stunden bei hoher Nachfrage nicht einhalten kann.

Das britische System ähnelt dem bald startenden ETIAS der EU, sodass britische Reisende ab Mitte 2026 für die Einreise in die EU ebenfalls eine digitale Einreisegenehmigung benötigen. Organisationen, die Mitarbeiter zwischen britischen und EU-Standorten rotieren lassen, müssen bald mit zwei parallelen Reisegenehmigungssystemen jonglieren – was den administrativen Aufwand bei Kurzzeiteinsätzen erhöht, aber laut Befürwortern die Grenzkontrollen beschleunigt, sobald die Genehmigungen vorliegen.
Quelle: ETA-England

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