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Die Gebühren für britische Reisepässe steigen ab morgen um 8 %, da das Innenministerium auf eine selbstfinanzierte Dienstleistung drängt.

Apr. 7, 2026
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Die Gebühren für britische Reisepässe steigen ab morgen um 8 %, da das Innenministerium auf eine selbstfinanzierte Dienstleistung drängt.
Britische Reisende haben nur noch wenige Stunden Zeit, um Passanträge einzureichen, bevor am 8. April 2026 um 00:01 Uhr eine allgemeine Gebührenerhöhung in Kraft tritt. Das Innenministerium bestätigte gestern, dass der Standard-Online-Pass für Erwachsene von 94,50 £ auf 102 £ steigt, während die Gebühr für Kinder von 61,50 £ auf 66,50 £ angehoben wird. Postanträge kosten künftig 115,50 £ für Erwachsene und 80 £ für Kinder, und die Premium-Dienste Fast-Track und One-Day steigen entsprechend der 8 %igen Erhöhung. Minister betonen, dass die zweite Erhöhung innerhalb von 18 Monaten notwendig sei, um den Passbetrieb nach der pandemiebedingten Rekordnachfrage „vollständig selbstfinanzierend“ zu machen.

Für Arbeitgeber, die Mitarbeiter ins Vereinigte Königreich entsenden oder zurückholen, bedeutet die Änderung mehr als nur einen marginalen Kostenanstieg. Unternehmen, die Sammelanträge für große Expat-Gruppen stellen, sehen sich sofort mit höheren Budgets konfrontiert; eine vierköpfige Familie, die per Post beantragt, zahlt nun 391 £ statt 353 £. Reiseverantwortliche warnen dringend Mitarbeiter mit bevorstehenden Reisen, da unvollständige oder ablaufende Dokumente geplante Versetzungen und Entsendungen im neuen Geschäftsjahr gefährden könnten.

Die Gebühren für britische Reisepässe steigen ab morgen um 8 %, da das Innenministerium auf eine selbstfinanzierte Dienstleistung drängt.


Der Zeitpunkt ist ungünstig für den globalen Mobilitätskalender: Viele Organisationen planen den Start von Graduates und Auslandsentsendungen im Frühjahr, damit Angehörige vor den Sommerferien in Großbritannien umziehen können. Die Bearbeitungszeit für Online-Anträge liegt derzeit bei durchschnittlich drei Wochen, doch der Branchenverband ABTA warnt, dass Antragsanstiege rund um Fristabläufe die Bearbeitungszeiten oft deutlich über die angegebenen Standards hinaus verlängern. Aus Risikomanagement-Sicht empfehlen Berater, mindestens zwei zusätzliche Wochen in die Vorlaufzeit von Entsendungen einzukalkulieren, bis sich die Nachfrage stabilisiert hat.

Personalabteilungen sollten zudem ihre Mobilitätskosten neu bewerten: Für eine Gruppe von 25 Entsandten und Angehörigen könnten sich die Dokumentenkosten nun um weitere 2.350 £ erhöhen. Während das Innenministerium betont, dass die Erhöhungen lediglich Inflation und Investitionen in Sicherheitsmerkmale widerspiegeln, sehen Kritiker in den wiederholten überinflationären Steigerungen eine versteckte Steuer auf internationales Geschäft und Tourismus. Ein parlamentarischer Ausschuss hat bereits eine umfassendere Folgenabschätzung gefordert, was signalisiert, dass die Mobilitätskosten politisch weiterhin im Fokus bleiben werden.
Quelle: Helm News

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