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UK-Einwanderungsgebühren und „Visum-Bremse“ prägen Schlagzeilen zu den Regeländerungen im April

Apr. 7, 2026
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UK-Einwanderungsgebühren und „Visum-Bremse“ prägen Schlagzeilen zu den Regeländerungen im April
Das Einwanderungsbulletin der Kanzlei Clark Hill vom 6. April bestätigt, dass fast alle staatlichen Gebühren – von der elektronischen Reisegenehmigung (ETA) bis zu den Kosten für Sponsor-Lizenzen – am 8. April 2026 um etwa 6 bis 7 Prozent steigen werden. Die Gebühr für eine ETA erhöht sich von 16 auf 20 Pfund, während die Gebühr für eine Großsponsor-Lizenz auf 1.682 Pfund ansteigt. Arbeitgeber, die nach diesem Datum Anträge für Skilled Worker bearbeiten, müssen daher mit höheren Auslagen für Hauptantragsteller und Angehörige rechnen.

Das Bulletin fasst zudem weitere Änderungen zusammen, die diese Woche in Kraft treten. Ein neuer „Design-Endorsement“-Weg wird in die Global Talent Route aufgenommen, der Sponsoring-Möglichkeiten für Industrie- und Digitaldesigner eröffnet – eine gute Nachricht für Arbeitgeber im Kreativsektor. Außerdem wird die Auslandsbeschäftigungsanforderung für die Unterkategorie Global Business Mobility Secondment Worker von zwölf auf sechs Monate halbiert, was die Organisation von innerbetrieblichen Versetzungen erleichtert.

UK-Einwanderungsgebühren und „Visum-Bremse“ prägen Schlagzeilen zu den Regeländerungen im April


Das Bulletin erinnert daran, dass der neue „Visa-Stopp“-Mechanismus der Regierung – bereits gegen Afghanistan, Kamerun, Myanmar und Sudan aktiviert – weiterhin gilt. Alle neuen Anträge auf den Student-Visumweg von Staatsangehörigen dieser vier Länder, die außerhalb des Vereinigten Königreichs gestellt werden, werden automatisch abgelehnt, und afghanische Staatsangehörige sind zudem vom Skilled Worker Entry Clearance ausgeschlossen. Bestehende Visainhaber sind nicht betroffen, doch Sponsoren müssen sicherstellen, dass ihre Rekrutierungsprozesse die nationalitätsbasierten Beschränkungen berücksichtigen.

Ab dem 8. April müssen Sponsoren Skilled Worker zudem mindestens das anteilige Mindestgehalt **in jedem einzelnen Abrechnungszeitraum** zahlen, nicht mehr nur im Jahresdurchschnitt. Diese Änderung ermöglicht dem Innenministerium eine schnellere Erkennung von Unterzahlungen und kann bei Auffälligkeiten in der Gehaltsabrechnung zu Lizenzprüfungen führen.

Wichtige praktische Hinweise für Mobility-Teams sind: (1) Anträge **vor dem 8. April** einreichen, um die aktuellen Gebühren zu sichern; (2) Kostenprognosen für Transfers nach April aktualisieren; und (3) die Gehaltsabrechnung so anpassen, dass alle gesponserten Arbeitnehmer die neue Mindestvergütung pro Abrechnungszeitraum erreichen.
Quelle: JD Supra / Clark Hill PLC

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