
Der öffentliche Verkehrsbetreiber De Lijn hat eine Reihe von „Provinzweiten Aktionstagen“ gestartet, bei denen zwischen dem 7. und 10. April in verschiedenen flämischen Provinzen Busse und Straßenbahnen bestreikt werden. Den Anfang machte am 7. April Flämisch-Brabant; heute folgte Limburg, morgen steht Antwerpen an, und am 10. April sind Ost- und Westflandern betroffen. Die Streikankündigung wurde von einer gemeinsamen Gewerkschaftsfront eingereicht, die gegen einen vorgeschlagenen Produktivitätsvertrag protestiert, der Wartezeiten verkürzen und Teile der Depotwartung auslagern soll.
Obwohl die belgischen Bahnverbindungen (NMBS/SNCB) normal verkehren, fallen durch den Streik wichtige Verbindungen für die erste und letzte Meile zum Flughafen Brüssel, zum Hafen Antwerpen und zu regionalen Industrieparks aus. Reise-Risikoberater melden Auslastungen von über 125 % in den Stoßzeiten auf Zügen nach Brüssel, da Pendler auf andere Verkehrsmittel ausweichen. Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium sowie mehrere internationale Anbieter von Reisesicherheitshinweisen haben ihre Empfehlungen für Belgien aktualisiert und raten Reisenden, mindestens 60 Minuten zusätzliche Zeit einzuplanen und Taxis möglichst im Voraus zu buchen; die Zuschläge für Fahrdienste sind in Leuven und Hasselt bereits um bis zu 80 % gestiegen.
De Lijn kündigt an, für jede Provinz 36 Stunden im Voraus einen Notfahrplan zu veröffentlichen, warnt jedoch vor kurzfristigen Ausfällen. Firmen mit Mitarbeitern in Flandern sollten ihre Business-Continuity-Pläne aktivieren. Mögliche Maßnahmen sind die Bezuschussung von Fahrradverleih-Abos, die Verlagerung von Meetings ins Internet oder die vorübergehende Unterbringung von Mitarbeitern in Hotels nahe den Bürostandorten. Arbeitgeber sollten zudem die strengen belgischen Erstattungsregeln beachten: Inhaber von Zeitkarten für den öffentlichen Nahverkehr haben Anspruch auf anteilige Entschädigung, wenn der Service länger als einen Arbeitstag ausfällt.
Die Aktion ist Teil einer breiteren Welle von Arbeitskämpfen im europäischen Verkehrssektor vor der Sommersaison. Ein Enddatum ist noch nicht bekannt, doch Experten erwarten zunehmenden politischen Druck, sollte der Streik am Freitag die Pendlerströme in den Logistikzonen Antwerpen–Zeebrügge lahmlegen.
Obwohl die belgischen Bahnverbindungen (NMBS/SNCB) normal verkehren, fallen durch den Streik wichtige Verbindungen für die erste und letzte Meile zum Flughafen Brüssel, zum Hafen Antwerpen und zu regionalen Industrieparks aus. Reise-Risikoberater melden Auslastungen von über 125 % in den Stoßzeiten auf Zügen nach Brüssel, da Pendler auf andere Verkehrsmittel ausweichen. Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium sowie mehrere internationale Anbieter von Reisesicherheitshinweisen haben ihre Empfehlungen für Belgien aktualisiert und raten Reisenden, mindestens 60 Minuten zusätzliche Zeit einzuplanen und Taxis möglichst im Voraus zu buchen; die Zuschläge für Fahrdienste sind in Leuven und Hasselt bereits um bis zu 80 % gestiegen.
De Lijn kündigt an, für jede Provinz 36 Stunden im Voraus einen Notfahrplan zu veröffentlichen, warnt jedoch vor kurzfristigen Ausfällen. Firmen mit Mitarbeitern in Flandern sollten ihre Business-Continuity-Pläne aktivieren. Mögliche Maßnahmen sind die Bezuschussung von Fahrradverleih-Abos, die Verlagerung von Meetings ins Internet oder die vorübergehende Unterbringung von Mitarbeitern in Hotels nahe den Bürostandorten. Arbeitgeber sollten zudem die strengen belgischen Erstattungsregeln beachten: Inhaber von Zeitkarten für den öffentlichen Nahverkehr haben Anspruch auf anteilige Entschädigung, wenn der Service länger als einen Arbeitstag ausfällt.
Die Aktion ist Teil einer breiteren Welle von Arbeitskämpfen im europäischen Verkehrssektor vor der Sommersaison. Ein Enddatum ist noch nicht bekannt, doch Experten erwarten zunehmenden politischen Druck, sollte der Streik am Freitag die Pendlerströme in den Logistikzonen Antwerpen–Zeebrügge lahmlegen.
Quelle: Passport News