Frankreich setzt biometrische EES-Registrierung an Kanalübergängen wegen Softwareproblemen aus
Streik der Flugverkehrskontrolle führt zu 40 % Flugausfällen an Pariser Flughäfen
Der französische Senat belebt das umstrittene Verbot der Eheschließung für undokumentierte Migranten wieder
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Frankreich bestätigt: Biometrische Grenzkontrollausrüstung für UK-Strecken nicht rechtzeitig zum EES-Stichtag einsatzbereit
Die französische Grenzpolizei hat eingeräumt, dass biometrische Terminals für das Ein- und Ausreisesystem (EES) an den Kontrollen von Eurostar, Eurotunnel und Fähren auf britischem Boden noch nicht installiert sind. Das bedeutet, dass die meisten Reisenden bei Inkrafttreten der EU-Vorschrift am 10. April 2026 **nicht** per Fingerabdruck erfasst werden. Frankreich wird zunächst nur digitale Einreiseregistrierungen erstellen und damit den störendsten Teil des EES verschieben, was Befürchtungen über Staus im Sommer aufkommen lässt, sobald die Geräte eingeführt werden.
Frankreich stellt 500 zusätzliche Mitarbeiter ein, um Rückstand bei Aufenthaltskarten abzubauen
Innenminister Laurent Nuñez hat einen Plan vorgestellt, 500 befristete Mitarbeiter einzustellen – eine Kapazitätserhöhung der Präfekturen um rund 20 % – um die Bearbeitungszeiten für Aufenthaltstitel, die derzeit bis zu sechs Monate oder länger dauern, zu verkürzen. Zudem soll die Gültigkeit biometrischer Daten auf zehn Jahre verlängert und technische Probleme auf dem France-Visas-Portal behoben werden. Schnellere Verlängerungen würden teure Arbeitsunterbrechungen für Arbeitgeber reduzieren und Expatriates mehr Planungssicherheit bieten.