
Nur zwei Tage bevor das Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union an den Kanaltunnel- und Fährterminals in Betrieb gehen sollte, bestätigte das französische Innenministerium stillschweigend eine kurzfristige Verschiebung. Beamte gaben zu, dass die biometrische Erfassungssoftware die abschließenden Leistungstests nicht bestanden hatte und der Platz an den Eurostar-Schaltern am Pariser Gare du Nord sowie an den Fährterminals in Calais noch nicht ausreichte, um das Passagieraufkommen während der Spitzenzeiten zu bewältigen. Daher werden die Reisepässe „für mehrere Wochen“ weiterhin manuell abgestempelt, ein neuer Starttermin wurde nicht bekannt gegeben.
Für globale Mobilitätsteams ist das von Bedeutung, da das EES die automatische Berechnung der 90/180-Tage-Schengenregelung ermöglichen soll. Solange das System nicht einsatzbereit ist, liegt die Verantwortung für die Einhaltung wieder bei den Arbeitgebern: Personalabteilungen müssen weiterhin jeden Tag erfassen, den ihre entsandten Mitarbeiter im Schengen-Raum verbringen, und die Reisenden anweisen, physische Kopien der Passstempel aufzubewahren. Ein Fehler bei der Tageszählung könnte einem Mitarbeiter monatelang die Einreise nach Frankreich verwehren oder sogar Bußgelder nach sich ziehen.
Die Verzögerung betrifft vorerst nur die Kanalüberfahrten (Eurostar, Eurotunnel, Calais/Dover); Flughäfen wie Paris-CDG und Lyon-St-Exupéry planen weiterhin den Start am 10. April. Dennoch befürchten Betreiber einen „Dominoeffekt“, falls die Probleme nicht schnell behoben werden, da der Sommerverkehr bald ansteigt und weitere Verzögerungen den gesamten französischen Rollout in die Hauptreisezeit verschieben könnten.
Von Einwanderungsberatern empfohlene Maßnahmen zur Risikominderung umfassen die Aktualisierung von Reisehinweisen, die Einplanung zusätzlicher Zeitpuffer in Reisepläne nach dem EES-Start sowie die Prüfung von Mehrfacheinreise-Nationalvisa für häufige Geschäftsreisende, die nahe an der 90-Tage-Grenze liegen. Technologieanbieter werben zudem mit Dashboards, die Mobilitätsmanagern erlauben, Schengen-Aufenthaltskonten zu simulieren und während der manuellen Übergangsphase gescannte Passstempel hochzuladen.
Für globale Mobilitätsteams ist das von Bedeutung, da das EES die automatische Berechnung der 90/180-Tage-Schengenregelung ermöglichen soll. Solange das System nicht einsatzbereit ist, liegt die Verantwortung für die Einhaltung wieder bei den Arbeitgebern: Personalabteilungen müssen weiterhin jeden Tag erfassen, den ihre entsandten Mitarbeiter im Schengen-Raum verbringen, und die Reisenden anweisen, physische Kopien der Passstempel aufzubewahren. Ein Fehler bei der Tageszählung könnte einem Mitarbeiter monatelang die Einreise nach Frankreich verwehren oder sogar Bußgelder nach sich ziehen.
Die Verzögerung betrifft vorerst nur die Kanalüberfahrten (Eurostar, Eurotunnel, Calais/Dover); Flughäfen wie Paris-CDG und Lyon-St-Exupéry planen weiterhin den Start am 10. April. Dennoch befürchten Betreiber einen „Dominoeffekt“, falls die Probleme nicht schnell behoben werden, da der Sommerverkehr bald ansteigt und weitere Verzögerungen den gesamten französischen Rollout in die Hauptreisezeit verschieben könnten.
Von Einwanderungsberatern empfohlene Maßnahmen zur Risikominderung umfassen die Aktualisierung von Reisehinweisen, die Einplanung zusätzlicher Zeitpuffer in Reisepläne nach dem EES-Start sowie die Prüfung von Mehrfacheinreise-Nationalvisa für häufige Geschäftsreisende, die nahe an der 90-Tage-Grenze liegen. Technologieanbieter werben zudem mit Dashboards, die Mobilitätsmanagern erlauben, Schengen-Aufenthaltskonten zu simulieren und während der manuellen Übergangsphase gescannte Passstempel hochzuladen.
Quelle: Jobbatical Blog
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