
Das Generalkonsulat von Indien in Los Angeles hat die Bearbeitung von Visa und Overseas Citizenship of India (OCI) für Einwohner Südkaliforniens, Arizonas, Nevadas und New Mexikos nach einer 15-monatigen Auslagerung wieder intern aufgenommen. Das Konsulat bestätigte die Wiedereröffnung am 8. April und erklärte, dass Anträge, die über VFS Global eingereicht werden, nun direkt in Los Angeles bearbeitet werden, während Reisepässe und polizeiliche Führungszeugnisse weiterhin in der Mission in San Francisco verbleiben. Zeitgleich mit dem Neustart hat das Außenministerium ein neu gestaltetes OCI-Portal (ociservices.gov.in) vorgestellt, das Echtzeit-Tracking, vereinfachte Uploads und integrierte Zahlungssysteme bietet. Fachkräfte indischer Herkunft loben die schnellere Oberfläche, die die Bearbeitungszeit von Wochen auf Tage verkürzt – eine willkommene Nachricht vor dem Sommerreiseansturm. Für globale Mobilitätsteams entfallen durch die Änderung die Kurierkosten für Mitarbeiter im Westen der USA, und das Risiko eines Passverlusts auf dem Transportweg wird reduziert. Unternehmen sollten ihre internen Reise-FAQs aktualisieren, auf die neuen Online-Formulare umstellen und ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass die biometrische Erfassung weiterhin in den VFS-Zentren erforderlich ist. Dieser Schritt signalisiert zudem, dass Indien nach und nach zentrale konsularische Dienstleistungen wieder unter staatliche Kontrolle bringt und damit die während der Pandemie eingeführte Auslagerung rückgängig macht. Weitere indische Vertretungen, insbesondere in Chicago und Houston, dürften folgen, wenn das Pilotprojekt in Los Angeles erfolgreich verläuft.
Quelle: NDTV Profit
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