
Indische Urlauber und Geschäftsreisende, die in das Vereinigte Königreich reisen, müssen ab dem 8. April mehr zahlen: Die Gebühr für die elektronische Reisegenehmigung (ETA) steigt von 16 auf 20 Pfund – etwa 2.463 Rupien zum heutigen Kurs – nur sieben Wochen nachdem die digitale Erlaubnis für Reisende aus 85 visumfreien Ländern verpflichtend wurde. Obwohl indische Staatsbürger weiterhin ein separates Besuchervisum benötigen, steht ihnen nun ein zweistufiges Einreiseverfahren bevor: Zuerst das reguläre sechsmonatige Besuchervisum (derzeit 135 Pfund) beantragen und anschließend eine ETA, wenn sie über einen britischen Flughafen weiterreisen oder die Fluggesellschaft die Genehmigung beim Check-in verlangt. Fluggesellschaften warnen, dass Passagiere ohne genehmigte ETA möglicherweise nicht an Bord gehen dürfen. Das Innenministerium begründet die Erhöhung mit den „betrieblichen Kosten“ für den landesweiten Ausbau des ETA-Systems. Vielflieger, darunter Führungskräfte, die London als Drehkreuz nutzen, müssen mit höheren jährlichen Reisekosten rechnen. Einwanderungsberater empfehlen, mindestens 96 Stunden für die ETA-Bearbeitung einzuplanen, bis sich die Genehmigungsquoten stabilisieren. Reiseleiter sollten zudem darauf hinweisen, dass die ETA-Gebührenerhöhung zusätzlich zu einem Anstieg der meisten UK-Visakategorien um 6–7 % sowie einer 8 %igen Erhöhung der britischen Reisepassgebühren gilt – alles tritt am selben Tag in Kraft.
Quelle: Business Today
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